Joachim Ringelnatz, Erich Kästner, Matthias Claudius, Johann Wolfgang
von Goethe und Bertold Brecht... sie alle haben sich mit einem Thema
befasst, das für einen kultiviert-unterhaltsamen Abend im Timmendorfer
Wohnstift sorgte: Unter dem Motto „Frühlingserwachen“ lasen Hannelore
Auer und Clemens von Ramin Texte berühmter Dichter und Autoren.
„Hier
lieg’ ich auf dem Frühlingshügel“, haucht Eduard Möricke in seinen
Gedichtband - und Clemens von Ramin lässt ihn aufleben, den romantischen
Dichter, gefühlvoll mit sonorer Stimme. Andächtig lauschten die Bewohner
und Gäste des Timmendorfer Wohnstift im voll besetzten Saal der Lesung
unter dem Motto „Frühlingserwachen“, Verse und Prosa bekannter Dichter,
vorgetragen von den Schauspielern und Rezitatoren Hannelore Auer und
Clemens von Ramin. Frühlingsfrische prägte diesen fröhlichen Abend, der
ebenso beschwingt musikalisch begleitet wurde. Pianistin Ekatarina
Doubkova interpretierte am Flügel Klavierstücke von Chopin, Haydn,
Mozart und Schumann - allesamt Frühlingsthemen mit „leichter Note“. Mit
dieser Lesung hat das Timmendorfer Wohnstift nach dem grandiosen
Auftritt der „German Tenors“ im Februar erneut für ein kulturelles
Highlight
gesorgt, dem weitere folgen sollen. Bislang haben die Veranstaltungen so
viel Anklang gefunden, dass für das ganze Jahr 2008 weitere Lesungen,
Konzerte, Auftritte bekannter Künstler geplant sind. In Zusammenarbeit
mit dem Timmendorfer Kulturkreis und der Künstleragentur „Gebauer
Promotions“ wurde bereits ein Programm aufgestellt, das mit einigen
hochkarätigen Überraschungen aufwarten wird. Informationen zu den
diesjährigen Veranstaltungen bekommen Sie entweder direkt im
Timmendorfer Wohnstift unter der Telefonnummer 04503-6060 oder im
Internet auf der Homepage
www.Timmendorfer-Wohnstift.de.
I.R. |
Es ist ein guter, alter Brauch, die Gemeinde zu Neujahr zu empfangen.
Und die Bürger wissen ihn zu schätzen: Auch in diesem Jahr drängten sich
in Timmendorfs Trinkkurhalle und im Scharbeutzer Kurparkhaus die Gäste,
trotz aller Meinungsverschiedenheiten. Dennoch zeichnete sich ab: 2008
wird ein Jahr der Herausforderungen.
„Stellen
Sie sich den Schwierigkeiten in den Weg und nicht umgekehrt, und lassen
Sie uns gemeinsam die Zukunft von Scharbeutz gestalten“, appellierte
Bürgervorsteher Bernhard Pier beim Neujahrsempfang am 12. Januar in
seiner Ansprache. Sein Resümee der im Mai endenden Wahlperiode der
Gemeindevertretung: es war eine der erfolgreichsten, die er erlebt hat.
Daran knüpfte Bürgermeister Volker Owerien an, stellte aber auch
durchaus kritische Fragen zu vordergründig positiven Entwicklungen der
„großen Politik“. Scharbeutz betreffend hatte er überwiegend Positives
zu berichten. Unter anderem die Sicherstellung eines wohnortnahen und
qualitativ hochwertigen Schulangebots, mehrere Investitionen bei den
Freiwilligen Feuerwehren und endlich die Einweihung der neuen
Bahnhofstation. Fristgerecht wurden auch vor Saisonbeginn der zweite
Bauabschnitt zur Küstensicherung und der Ausbau der Strandallee fertig.
Für 2008 kündigte er wichtige Investitionen an, insbesondere für den
Bereich Verkehrs-Infrastruktur. „Wir können diese Investitionen nur
deshalb tätigen, weil wir einen entsprechenden ausgeglichenen Haushalt
haben.“
Einen
Tag später warfen sich Bürgervorsteher Ulrich Herrmann und Bürgermeister
Volker Popp beim Neujahrsempfang in der Timmendorfer Trinkkurhalle
verbale Bälle zu, wobei deutlich wurde, dass man konsequent auf
progressive Projekte setzten will. „Wir haben von der konjunkturellen
Entwicklung profitiert“, meinte Ulrich Herrmann. „Es war ein gutes Jahr,
in dem wir deutlich ein Stück vorangekommen sind.“ Bürgermeister Volker
Popp bezeichnete den Hochwasserschutz und die Neugestaltung der
Strandpromenade als größten Brocken. „Aber auch im Neubaugebiet in
Niendorf sind wir einen deutlichen Schritt vorangekommen.“ Große
Bedeutung kommt den Schulen zu: „Wenn wir als Schulträger das OGT vom
Kreis übernehmen, verfügen wir über einen einzigartigen Schulstandort in
der Region.“ Abschließend bedankte sich Bürgermeister Popp, dass der
Strukturwandel mit Verständnis, Mut und Engagement unterstützt worden
ist und bat: „Lassen Sie uns gemeinsam auch im neuen Jahr diesen Weg
fortsetzen.“
Gemütlich
und ganz ohne große Pläne ging es beim ebenfalls sehr gut besuchten
Neujahrsbrunch am 20. Januar in Klingberg zu. Unverkennbar präsent war
der kreative Geist des Gründers der ursprünglichen Künstler- und
Apfelbauer-Domäne, die etliche Neubürger begrüßen kann. Eingeladen
hatten der „Förderverein Kleine Waldschänke“ und die Volkshochschule
Klingberg. Für ein außergewöhnliches und höchst begehrtes Buffet sorgten
die örtlichen Hobbyköchinnen mit köstlichen Eigenkreationen. Dazu gab es
schwungvolle Klassik von den beiden neuen VHS-Dozenten für Klavier und
Flöte, Maria Gianniki und Sebastian Hidalgo Orellana von der
Musikhochschule Lübeck. Viele nette Gespräche und Begegnungen standen im
Mittelpunkt dieser fröhlichen Runde, wobei auch das neue VHS-Programm
Thema war. Das Spektrum der Kurse ist vielseitig, reicht vom
Gitarrenkurs über Pilates bis zu Nordic Walking. Infos unter
www.vhs-klingberg.de oder 04524-1689.
I.R. |