StrandBlick April 2026

20 StrandBlick April | 2026 Timmendorfer Strand Sweet & Savoury: Dessert-Finale in der Orangerie Das war spannend, und dabei sehr lecker: Was Taro Bünemann als Chef Patissier am Sonntag, 29. März, in der Orangerie im Maritim Seehotel Timmendorfer Strand auf die Teller zauberte war höchste Kochkunst! Zum 4. Mal lud das Team des Sternerestaurants zum Abschluss des Schleswig-Holstein Gourmet Festivals zum Dessert-Lunch-Menü an die Ostsee. Zum 4. Mal lud das Team des Sternerestau- rants zum Abschluss des Schleswig-Holstein Gourmet Festivals zum Dessert-Lunch-Menü an die Ostsee. Schnell waren die Plätze aus- gebucht. Stammgäste der Orangerie wissen: Die Patisserie bildet hier ein eigenes, kreatives Universum, in dem sich Taro Bünemann sicht- lich inspiriert und zuhause fühlt. In Göttingen geboren, wuchs er bei seiner japanischen Mutter in Tokio auf. Ein Praktikum bei Jean-Philipp Gay, dem Patissier-Weltmei- ster von 1986, im französischen Lyon prägten ihn nachhaltig. Sein deutscher Vater begleitete seinen Weg: beim gemeinsamen Kochen war der Sohn für das Dessert zuständig, und sie gingen gern gut Essen, am liebsten in der Orangerie. Als ein Patissier im Sterne-Restaurant gesucht wurde, stieß Taro 2014 zum Team vom lang- jährigen Küchenchef Lutz Niemann, der ihn bis zum Chef-Patissier förderte. So entstanden Geschmackserlebnisse mit sauren, süßen, salzigen Aromen und zum krö- nenden Abschluss eine Harmonie aus Säure und Süße: Yuzu aus Japan mit Guanaja Scho- kolade (78% Kakaoanteil) und Bergamotte. „Einfach göttlich“ schwärmten die Gäste. Wer mehr dazu erfahren möchte, findet die Infos in der SHGF-Podcast-Folge #56. Chef Patissier Taro Bünemann überrascht mit köstlichen Dessert-Kreationen Ein Geschmacks-Highlight mit fruchtigem Frühlings-Flair: Rhabarber & Eis-Dessert Servicekraft Berengar Lange trägt verlockende Mini-Desserts zum Tisch in der Orangerie Fotos: S. Plaß Salz in der Luft, Kunst im Blick Ein Raum. Ein Blick. Ein Moment, der bleibt. Die Trinkkurhalle Timmendorfer Strand wird im Mai zur Bühne für Portraits, die mehr wollen als gefallen. Es entfaltet sich ein konzentrierter Dialog von Schwarz nach Weiß. Treten Sie in Blickkontakt! Die Vernissage findet am 1. Mai statt. Workshops während der Ausstellung. Was passiert, wenn Portraits nicht nur Gesich- ter zeigen, sondern Geschichten atmen, dem Betrachter von sich erzählen wollen, einen Re- sonanzraum entwickeln für intensive Blicke und starke Präsenz? Diese Arbeiten bewegen sich vor- nehmlich in monochromen Tönen, wie man sie aus der künstlerischen Schwarz-Weiß-Fotografie kennt: re- duziert, klar, kompromisslos. Licht und Schatten übernehmen die Re- gie, jede Nuance wird zum State- ment. Fell, Haut, Struktur – alles ver- dichtet sich im ruhigen Kontrast. Zeitgenössische Kunst, reduziert auf das Wesentliche. Und genau deshalb voller Intensität. Im Zentrum stehen Tier und Mensch. Doch diese Portraits sind keine Abbilder, sondern Begeg- nungen - Augen, die festhalten, Charaktere zeichnen, Flächen, die vital werden. Zwischen realistischer Präzision und freier Geste entsteht eine Spannung, die aufmerken läßt. So verhält es sich auch mit den ab- strakten, ungegenständlichen Arbeiten, die die Künstlerin locker in die Ausstellung ein- bindet wie stille Ruheinseln. Die Künstlerin Titia Ohlhaver zeigt zeitgenös- sische Arbeiten zwischen Tierportrait und menschlicher Nahaufnahme. Sie ist zeitlebens an zwei Standorten beheimatet: Scharbeutz und der griechischen Peloponnes. Dort ent- stehen ihre Werke. Als international erfahrene Designerin und Medienillustratorin sind ihre Arbeiten über Grenzen hinaus präsent und in privaten Sammlungen in Europa, Asien, Ka- nada und den USA vertreten. Die Ausstellung beginnt am 1. Mai mit einer Vernissage von 15.00-17.00 Uhr. Bob Marley Jammin, Großformat, Acrylmalerei mixed media Titia Ohlhaver vor Tierportrait auf 100 × 100 cm, Acrylmalerei

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