StrandBlick Juli 2026
78 StrandBlick Juli | 2026 Bauen &Wohnen Nachdruck nur mit Genehmigung des Verlages. Wiederverwendung des Inhalts nur mit schriftlich vom Verlag bestätigtem Einverständnis. Alle im StrandBlick veröffentlichten Texte, Fotos und Anzeigen (außer anders gekennzeichnete) sind Eigentum des Verlages. I M P R E S S U M Herausgeber: F.A.I.R. Verlag &Werbeagentur Seestraße 18 · 23684 Scharbeutz Tel. 0 45 24/70 16 07 · Fax 0 45 24/70 16 08 Mobil 01 71 / 2 15 06 81 www.strandblick.de post @ strandblick.de · redaktion @ strandblick.de Exemplare werden kostenlos an Haushalte, Hotels, Gaststätten und Geschäfte verteilt. Anzeigenschluss für die Ausgabe August 2026 ist der 25. Juli 2026 Chefredaktion & Anzeigenleitung: Irene Reinecke Redaktion: Irene Reinecke (I.R.) Anzeigenberater: Irene Reinecke 0171-215 06 81 Joachim Müller 0163-378 32 19 Brigitte Otolski 0170-685 34 61 Titelfoto: depositphotos / mac_sim Fotos: Irene Reinecke, Susanne Dittmann Satz: F.A.I.R. Verlag & Werbeagentur Druck: PerCom Druck und Vertriebsgesellschaft mbH Auflage: 10.000 Exemplare Ausgabe Nr. 331 · Jahrgang 31 Erscheinungsweise: monatlich außer Januar Birger Dreesen IMMOBILIEN · VERKAUF VERMIETUNG · VERWALTUNG Substanzerhaltung, Kostenoptimierung und der Dialog mit den Eigentümern und Mietern ist der wirtschaftliche Erfolg einer Immobilie. Ich verwalte Ihr Eigentum individuell, fachlich kompetent, werterhaltend und EDV-gestützt. Gern stehe ich Ihnen für ein persönliches Gespräch zur Verfügung. Bei Interesse setzen Sie sich einfach mit uns in Verbindung. Birger Dreesen Kaufmann in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft, Strandallee 95A, 23669 Timmendorfer Strand, Tel. 04503-77 95-0 · Fax - 881341 Holm Immobilien 23683 Scharbeutz · Strandallee 132 Tel. 0 45 03 / 61 69 · Fax 0 45 03 / 88 08 20 23683 Scharbeutz · Strandallee 138 Tel. 0 45 03 / 88 86 78 · Fax 0 45 03 / 88 86 79 www.holm-immobilien.de e-mail: info@holm-immobilien.de Norbert Holm Möchten Sie verkaufen? Eine Immobilie zu präsentieren ist immer eine Frage des Standortes. Mit 2 Büros in Scharbeutz verkaufen wir auch Ihre Immobilie erfolgreich. Schauen Sie bei uns rein! Neue Hoffnung für die Bäderbahn? Sie gehört zu Timmendorf wie Strand und Ostsee. Das meinen jedenfalls die Einwohner. Viele sind bereit, für den Erhalt der Timmendorfer Schienenanbindung und ihren Bahnhof zu kämpfen. Die sollte nämlich der festen Fehmarnbelt- querung zum Opfer fallen. Ein Schock für Urlauber und Pendler. Nach vielen Protesten kommt jetzt die Kehrtwende: Nun will sich das Land für den Erhalt der Strecke einsetzen. Bürger und Kommunen sind hoffnungsvoll, aber auch irritiert. Kaum ein Thema hat die Timmendorfer Bür- ger so erregt wie die zukünftige Erreichbarkeit des Ostseebads. Im Rahmen der festen Feh- marnbeltquerung wurde eine Schienen- Hinterlandanbindung mit Bahnhaltepunkt für Timmendorfer Strand und Scharbeutz auf einem Großbahnhof in Ratekau geplant. So die Entscheidung der Landesre- gierung, die viele „unverständlich und unfassbar“ fanden. Dabei gab es zunächst Hoffnung. Bei einer Sit- zung des Fehmarnbelt-Projektbei- rats am 23. März 2023 versprach Staatssekretär Tobias von der Heide (CDU), dass die Pläne einer Stilllegung „nicht endgültig“ sein müssten. Das war wohl nur ein „Ausrutscher“. Kurz darauf verteidigte Staatssekre- tär Tobias von der Heide die Ent- scheidung gegen die Bäderbahn. Warum dieser Sinneswandel? Sein Chef, Wirtschaftsminister Klaus Ruhe-Madsen, war zunächst nicht ansprechbar, erklärte aber später dass die „Fertigstellung der FFBQ nicht durch einenWeiterbetrieb der Bäderbahn gefährdet werden dürfe“. Die betroffenen Bürger waren empört. Aber dann kam die Überraschung: Auf der 50. Jubiläumssitzung des Dialogforums am 2. Juli im Gewerbezentrum Oldenburg/Holstein sorgte Verkehrsstaatssekretärin Susanne Henckel für eine Kehrtwende: Das Land Schleswig-Holstein habe beschlossen, die Bä- derbahnstrecke in Ostholstein nun doch zu erhalten. Der Grund: Das zuständige Eisen- bahn-Bundesamt befürchte, dass die aktuelle Planung für die Schienenanbindung im Be- reich der Bäderbahn risikobehaftet sei. So sei es möglich, dass entspre- chende Klagen Erfolg haben. Großer Jubel bei den Betroffenen. Sollte es nach der vielfachen Igno- ranz der Bürger-Bedürfnisse nun doch noch zu einer demokratischen Entscheidung kommen? Niclas Dürbrook, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, bleibt skeptisch. Erst einmal gäbe es die Ankündigung einer Prüfung, gibt er zu bedenken - und da könnte es auch darum gehen, ein störendes Thema vor dem Wahlkampf abzu- räumen. Es bleibt also spannend - bis zum nächsten Eklat. Idyllisch, historisch und praktisch: Der kleine Timmendorfer Bahnhof ist ein wichtiger Bäderbahn-Haltepunkt für Pendler und Urlauber
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