StrandBlick Februar 2026
42 StrandBlick Februar | 2026 Immobilien-Blog Anzeige Marktlage 2026 – Deutschlandweit Preisentwicklung und Nachfrage • Die Preise für Wohneigentumwaren im letz- ten Jahr nahezu konstant und in etwa auf dem Niveau des Jahres 2020. • Die Immobilienpreise könnten in der zweiten Jahreshälfte 2026 bei Besserung der Rah- menbedingungen tendenziell wieder ganz leicht steigen. ImMoment herrscht aber auf- grund weltweiter politischer Unsicherheiten, Zoll-Unsicherheiten und nicht realisierter Re- formen im Inland eine getrübte Stimmungs- lage in den Unternehmen und damit auch bei der Konjunkturentwicklung. Das wirkt sich auch auf ein recht schwaches Konsum- klima in der Bevölkerung aus. (Quelle: Me- taanalyse Immobilien Deutschland). • Für 2026 prognostizieren die 6 führenden deutschen Wirtschaftsinstitute ein Wirt- schaftswachstum von unter 1% bei gleich- zeitigem Ansteigen der Teuerungsrate um 2,1 % und konstanter Arbeitslosenquote von 6,2%. Alles in allem sind das also bisher keine rosigen Aussichten. • In den Toplagen großer Städte (Top 7) bleibt die Nachfrage in etwa konstant, besonders für energieeffiziente und modernisierte Ob- jekte. • In peripheren Regionen und auf dem Land oder bei älteren Objekten mit Modernisie- rungsbedarf können Käufer bessere Ver- handlungspositionen haben. • Hohe Baukosten im Neubau sind nicht mehr immer durch Abverkaufs Preise zu kompen- sieren. • Wohnraum-Mieten steigen weiter überpro- portional. Zinsen & Finanzierung • Die Phase sehr niedriger Zinsen ist definitiv vorbei – Wohnungsbaukredite für private Haushalte sind deutlich teurer als früher, aber Zinsstabilität bei ca. 3,6% bei 10-jähriger Laufzeit und ca. 20 % Eigenkapital schafft zumindest etwas Planbarkeit. • Käufer sollten sich frühzeitig mit Finanzie- rungspartnern abstimmen und Zinsbindun- gen sichern, um Risiken zu reduzieren. • Risikostreuung durch Kreditverträge mit ver- schiedenen Laufzeiten von z.B. 10 und 20 Jahren machen Sinn. Gesetzliche Rahmenbedingungen 2026 • Neue energetische Vorgaben und Pflichten bei Gebäuden sind per Mitte des Jahres zu erwarten, denn das umstrittene „Gebäu- deenergiegesetz“ soll dann abgeschafft und durch ein „Gebäudemodernisierungsgesetz“ der neuen Koalition ersetzt werden. Nach demMotto „Der König ist tot, es lebe der Kö- nig“, steht aktuell noch gar nicht fest was sich ändern wird. Es wird lediglich geäußert, dass es technologieoffener, flexibler und of- fener werden soll. Was heute schon auf je- den Fall gilt ist: Heizungs- und Effizienzan- forderungen beeinflussen Wert und Nachfrage. Angebot und Neubau • Der Neubau bleibt weit hinter dem tatsäch- lichen Bedarf zurück, was den Wohnungs- mangel verstärkt und Preise für Gebrauch- timmobilien stützt. (Nur 252.000 Wohneinheiten Baufertigstellungen in 2024 bei einem Bedarf von rund 400.000 Einhei- ten sind eindeutige Werte. • Umwandlungen von Büroflächen zu Wohn- raum und Nachverdichtungen sollen geför- dert werden, um Engpässe teilweise abzu- mildern. • Der geplante „Bau-Turbo“ soll für schnellere Baugenehmigungen sorgen. • Sonderabschreibungen für Neubau und di- rekte Förderprogramme z.B. für energetische Modernisierungen sind geplant. Tipps für Käufer 2026 Checkliste für Kaufinteressenten 1. Finanzierungsplanung früh starten – Zins- bindung, Eigenkapital, Fördermittel. 2. Energieeffizienz prüfen – moderne Heiz- technik, Dämmung, Effizienzklassen beein- flussen Werthaltigkeit und Kaufpreis 3. Marktanalyse machen – regionale Unter- schiede, Infrastruktur und Mietrendite be- achten. 4. Verhandlungsspielraumnutzen – vor allem bei Modernisierungsbedarf oder in schwä- cheren Regionen. 5. Realistische Erwartungshaltung – Preisex- plosionen wie vor 2021 sind aktuell nicht zu erwarten. 6. Beratungsangebote von professionellen Maklern nutzen . Kurz gesagt: Käufer haben 2026 überall Chan- cen – aber nur mit guter Vorbereitung und realistischer Preisvorstellung. Tipps für Verkäufer 2026 Erfolgsfaktoren für Verkäufer 1. Professionelle Wertermittlung – realistische Preisfindung anhand aktueller Marktkenn- zahlen. 2. Energieausweis und Unterlagen vollständig bereitstellen – Käufer achten stark auf Ener- giekennzahlen und Modernisierungsbedarf. 3. Modernisierungen in Verkaufspreisstrategie einbeziehen – gut gedämmte, energieeffi- ziente Häuser erzielen höhere Nachfrage. 4. Zielgruppen klar definieren – City-Investoren vs. Familien im Umland vs. Kapitalanleger. 5. Timing – Frühjahrs- und Herbstmonate gel- ten meist als attraktive Verkaufsfenster. (All- gemein marktüblich) 6. Kostenfreie Beratungsangebote von pro- fessionellen Maklerunternehmen nutzen. Kurz gesagt: Verkäufer profitieren 2026 von stabiler Nachfrage – aber nur, wenn Preis, Lage und Zustand stimmen . Regionale Aspekte: Ostsee-Immobilien Ostsee-Regionen (z. B. Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern) unterscheiden sich leicht vom bundesweiten Durchschnitt: Nachfrage und Preisniveau • Beliebte Urlaubs- und Ferienwohnlagen se- hen stabile Nachfrage – besonders für Feri- enwohnungen und Zweithäuser. Wohnen 2026: Was Käufer und Verkäufer jetzt wissen sollten Annegret und ihr Sohn Johannes Möllerherm verfügen über umfangreiche Marktkenntnis Aktuell - DHH in Wahlstedt eingewertet mit 168.000 € Dezember 2025 von Möllerherm vermittelte Ferienanlage in Grömitz Deutschlandweit – und speziell bei Ostsee Immobilien (Stand: Januar 2026)
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