Es gibt wieder Neues von der Küste

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Irene ReineckeJetzt geht’s looos! Ab dem 18. Mai kommt wie­der Leben an die Küs­te. Die Geschäf­te sind geöff­net, die Hotels laden zum Urlaub ein, Feri­en­ap­par­te­ments wer­den wie­der ver­mie­tet, und auch die Restau­rants erwar­ten ihre Gäs­te gut gerüs­tet gegen Coro­na. Stren­ge Abstands- und Hygie­ne­re­geln sol­len dafür sor­gen, dass die­ses unbe­re­chen­ba­re Virus drau­ßen bleibt. Vor­sicht ist gebo­ten, denn mit einem Fun­ken Leicht­sinn ist viel­leicht alles bald wie­der vor­bei: Erkran­ken in einem Kreis oder einer kreis­frei­en Stadt bin­nen sie­ben Tagen mehr als 50 Men­schen pro 100.000 Ein­woh­ner neu an dem Virus, müs­sen die Schutz­maß­nah­men dort wie­der hoch­ge­fah­ren wer­den.
Zum Glück sind wir alle opti­mis­tisch und fle­xi­bel. Wer ganz sicher Spaß haben will, der setzt auf Sport und auf Natur. Die Golf­an­la­gen sind geöff­net, die Yacht­hä­fen zugäng­lich. Und die Rad­we­ge durch Ost­hol­stein ste­hen Ihnen wie immer offen: ein Früh­lings­er­leb­nis zwi­schen gold­gel­ben Fel­dern, eine „Rhaps­odie in Raps“, die gute Stim­mung garan­tiert. Wer mehr lesen möch­te, der fin­det alle Neu­ig­kei­ten im aktu­el­len Strand­blick.

Locker, aber ohne Leichtsinn: So starten die Ostseebäder in die Saison

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Ein schönes Bild: Der Strand, das Meer, Schönwetterwolken... und die ersten Urlauber sind auch schon eingetroffen. Timmendorfer Strand und Scharbeutz sind als Gastgeber gut gerüstet, um Sicherheit und Komfort zugleich zu bieten. Foto: Rotraud Schwarz
Ein schönes Bild: Der Strand, das Meer, Schönwetterwolken... und die ersten Urlauber sind auch schon eingetroffen. Timmendorfer Strand und Scharbeutz sind als Gastgeber gut gerüstet, um Sicherheit und Komfort zugleich zu bieten. Foto: Rotraud Schwarz

Sie sind wie­der da! Die Strand­kör­be ste­hen ein­la­dend und deko­ra­tiv am Strand, umkränzt von See­bri­se und unter Schön­wet­ter­wol­ken: das weckt die Lust auf Urlaub am Meer. Und der ist tat­säch­lich jetzt wie­der mög­lich, trotz Coro­na - aller­dings unter stren­gen Vor­sichts­maß­nah­men. Dabei gilt es, die Aus­brei­tung des Coro­na­vi­rus zum Schutz der Bür­ger weit­ge­hend zu ver­hin­dern ohne die zahl­rei­chen Stamm- und auch Tages­gäs­te. Vor allem das Pfingst­wo­chen­en­de erscheint als beson­de­re Her­aus­for­de­rung für die Ent­schei­dungs­trä­ger. Tim­men­dorfs Bür­ger­meis­ter Robert Wag­ner hat sich für beson­ders strik­te Maß­nah­men ent­schie­den; Bür­ger­meis­te­rin Bet­ti­na Schä­fer setzt in Schar­beutz setzt auf die Ver­nunft der Gäs­te. Für bei­de gilt die glei­che Devi­se: Gäs­te will­kom­men hei­ßen, aber Besu­cher­mas­sen ver­mei­den.

Aktionen am Strand und Neustart Mitte Mai

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Auf dem menschenleeren Seebrückenvorplatz sollen leere Stühle auf die Situation der Restaurants aufmerksam machen. Foto: KG
Auf dem menschenleeren Seebrückenvorplatz sollen leere Stühle auf die Situation der Restaurants aufmerksam machen. Foto: KG

Die Kri­se macht krea­tiv: Hotel- und Restau­rant­be­sit­zer, Feri­en­woh­nungs­ver­mie­ter und ande­re Betrof­fe­ne sind seit Wochen laut Ver­ord­nung nicht mehr aktiv und ver­su­chen alles, um ihre Situa­ti­on zu ändern. So auch in Schar­beutz: Dort, wo sich sonst die Gäs­te tum­meln, stell­ten die ansäs­si­gen Gas­tro­no­men am 24. April ihre lee­ren Stüh­le auf. Die Schar­beut­zer Gas­tro­no­men und Strand­korb­ver­mie­ter betei­lig­ten sich damit an der deutsch­land­wei­ten Akti­on „Lee­re Stüh­le“. Offen­bar mit Erfolg: Laut Beschluss der Lan­des­re­gie­rung dür­fen sie ab dem 18. Mai unter stren­gen Auf­la­gen wie­der öff­nen, und auch Tou­ris­ten sind wie­der will­kom­men.

Rückblick auf ein besonderes Leben: Abschied von Helga Schütt

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"Lieber gemeinsam als einsam" lautet das Motto vom Seniorentreff: Helga Schütt leitete die Einrichtung mehr als 37 Jahre. Hier nimmt sie beim Jubiläumsfest im Fuchsbau Geschenke entgegen.

Fast vier­zig Jah­re lei­te­te sie den Tim­men­dor­fer Senio­ren­treff - und das auf ihre beson­de­re Art. Ihre „Barock­te­en­ager“ tra­fen sich immer diens­tags im klei­nen, his­to­ri­schen Stroh­dach­haus mit­ten im Zen­trum, ein Refu­gi­um, das vor eini­ger Zeit senio­ren­ge­recht umge­baut wur­de und einen wich­ti­gen Platz im Leben der Älte­ren im Ort ein­nimmt. Gemein­sam wur­de gelacht, gefei­ert, ver­reist. Sie hat alles orga­ni­siert, mit viel Spaß und Enga­ge­ment. Hel­ga Schütt war für vie­le der ein­zi­ge Halt in einem All­tag, der mit zuneh­men­dem Alter ein­sa­mer wird. Nun müs­sen sich ihre Senio­ren von ihr ver­ab­schie­den. Die Tim­men­dor­fe­rin starb am 3. Mai im Alter von 82 Jah­ren.

Leere Straßen, geschlossene Läden, keine Besucher in den Ostseebädern

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Ganz still, ganz ruhig: Der sonst so turbulente Timmendorfer Platz wirkt wie ausgestorben. © Susanne Dittmann
Ganz still, ganz ruhig: Der sonst so turbulente Timmendorfer Platz wirkt wie ausgestorben. © Susanne Dittmann

Ver­las­se­ne Wege, lee­re Stra­ßen. Pro­me­na­den sind wie leer gefegt. Cafés und Restau­rants haben geschlos­sen, eben­so die Hotels. Park­plät­ze und See­brü­cken sind mit Flat­ter­band abge­sperrt. Und in der Orts­ein­fahrt kon­trol­liert die Poli­zei, wo die Fahr­zeu­ge her kom­men und schi­cken einen Groß­teil der Aus­wär­ti­gen ganz schnell zurück. Sogar die Zweit­woh­nungs­be­sit­zer, für die man sonst so gern den roten Tep­pich aus­rollt, sind der­zeit nur „gedul­det“; wer schon da ist, der darf blei­ben, alle ande­ren sol­len ihren ers­ten Wohn­sitz mög­lichst nicht ver­las­sen und auf eine Anrei­se ver­zich­ten. Schwe­re Zei­ten an der Küs­te: der Sai­son­be­ginn wird ver­scho­ben; man hofft, dass sich die Situa­ti­on nicht all­zu lan­ge hin­zieht.

Still ruht die See: Veranstaltungen abgesagt, Seebrücken gesperrt

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Still ruht die See: leere Straßen, Strände, Wohnungen... in Travemünde, Timmendorfer Strand und Scharbeutz sind die Geschäfte, Restaurants und Hotels geschlossen, Urlauber nicht mehr zugelassen. © Nicole Rankovic
Still ruht die See: leere Straßen, Strände, Wohnungen... in Travemünde, Timmendorfer Strand und Scharbeutz sind die Geschäfte, Restaurants und Hotels geschlossen, Urlauber nicht mehr zugelassen. © Nicole Rankovic

Wei­te Strän­de, son­ni­ge Tage, rings­um Stil­le: Die Ost­see­bä­der sind der rich­ti­ge Ort zum Ent­span­nen. Jetzt ist es noch ruhi­ger gewor­den an der See. Wegen des gras­sie­ren­den Coro­na­vi­rus wur­den alle Ver­an­stal­tun­gen abge­sagt. Restau­rants und Hotels muss­ten schlie­ßen, die See­brü­cken sind gesperrt. Sport­li­che Events und sogar Got­tes­diens­te fal­len aus oder wur­den ver­scho­ben. Mit Vor­sicht und Umsicht will man der Gefahr begeg­nen, und alle hof­fen, dass sich die all­ge­mei­ne Bedro­hung schon bald gänz­lich auf­lö­sen wird.

Hurra, JazzBaltica! Musiker und Publikum freuen sich auf die Jubiläumsparty im Juni

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Vorfreude am Timmendorfer Strand: Bürgermeister Robert Wagner , SH-Musik Festival-Intendant Christian Kuhnt und Festivalleiter Nils Landgren (v.links) bereiten die 30. JazzBaltica vor.
Vorfreude am Timmendorfer Strand: Bürgermeister Robert Wagner , SH-Musik Festival-Intendant Christian Kuhnt und Festivalleiter Nils Landgren (v.links) bereiten die 30. JazzBaltica vor.

Nils Land­gren ist vol­ler Vor­freu­de: „Es gibt etwas zu fei­ern! Denn Jazz­Bal­ti­ca wird 30 und wir ver­an­stal­ten eine gro­ße Jazz-Par­ty direkt am Meer mit vie­len alten und neu­en Freun­den.“ Dass sei­ne Par­ty trotz der aktu­el­len Coro­na-Kri­se wie­der am Tim­men­dor­fer Strand statt­fin­den wird, davon ist der künst­le­ri­sche Lei­ter der Jazz­Bal­ti­ca über­zeugt. „Bis zum Jubi­lä­ums­fest im Juni wird das alles vor­bei sein“, meint er opti­mis­tisch und unter­malt sei­ne Hoffung einem fet­zi­gen Trom­pe­ten-Sound am Strand.

Der erste Tag im Bürgerhaus: Interview mit Bettina Schäfer, neue Bürgermeisterin in Scharbeutz

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Bürgermeisterin Bettina Schäfer an ihrem Schreibtisch im Bürgerhaus von Scharbeutz. Käsekuchen und Blumen haben ihr die Kollegen zur Begrüßung auf den Schreibtisch gestellt. © Katrin Gehrke
Bürgermeisterin Bettina Schäfer an ihrem Schreibtisch im Bürgerhaus von Scharbeutz. Käsekuchen und Blumen haben ihr die Kollegen zur Begrüßung auf den Schreibtisch gestellt. © Katrin Gehrke

Am Mon­tag, den 3. Febru­ar, hat Bet­ti­na Schä­fer im Bür­ger­haus von Schar­beutz als neue Bür­ger­meis­te­rin der Gemein­de ihren Dienst in ihrem frisch gestri­che­nen Büro ange­tre­ten. Ihre Mit­ar­bei­ter über­rasch­ten sie an ihrem ers­ten Arbeits­tag mit selbst­ge­ba­cke­nem Kuchen und einem Blu­men­strauß. Wir tra­fen Bet­ti­na Schä­fer zu einem Inter­view.

Adieu, Anja Es! Das war der Abschied von der Kunst in der Trinkkurhalle

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Der Sarg ist gefüllt mit Gemälden, der Kranz wird in Kürze niedergelegt: Trauerfeier für die Kunst vor der Timmendorfer Trinkkurhalle. © Susanne Dittmann
Der Sarg ist gefüllt mit Gemälden, der Kranz wird in Kürze niedergelegt: Trauerfeier für die Kunst vor der Timmendorfer Trinkkurhalle. © Susanne Dittmann

Schwar­zer Tag in der Tim­men­dor­fer Trink­kur­hal­le: mit schwar­zen Lecker­bis­sen, Kaf­fee­li­kör und rund 150 schwarz geklei­de­ten Gäs­ten nahm man am 1. Febru­ar 2020 fest­lich und sicher auch unver­gess­lich Abschied von der Kunst. Mit einer Trau­er­fei­er ende­te die fast neun­jäh­ri­ge Ära der Gale­rie Anja Es, in der die Urlau­ber oft im Vor­bei­ge­hen außer­ge­wöhn­li­che Wer­ke pro­mi­nen­ter und pro­gres­si­ver Künst­ler ent­deck­ten, wobei die ori­gi­nel­len Borow­ski-Glas­fi­gu­ren die denk­mal­ge­schütz­te Trink­kur­hal­le in ein deko­ra­ti­ves, sanf­te Licht tauch­ten und sie in der Däm­me­rung zum kunst­vol­len High­light an der Kur­pro­me­na­de mach­ten. Ab März wird die Trink­kur­hal­le als Tou­ris­mus-Info genutzt. Spä­ter soll dort eine Gas­tro­no­mie ein­zie­hen.

Abschiedsfeier für Bürgermeister Owerien

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Ein bisschen wehmütig, aber auch fröhlich: Volker Owerien nimmt nach 18 Jahren mit einer Feier Abschied vom Bürgermeisteramt © Katrin Gehrke
Ein bisschen wehmütig, aber auch fröhlich: Volker Owerien nimmt nach 18 Jahren mit einer Feier Abschied vom Bürgermeisteramt © Katrin Gehrke

18 Jah­re lang hat Vol­ker Owe­ri­en als Bür­ger­meis­ter die Geschi­cke der Gemein­de Schar­beutz gelei­tet. In fei­er­li­chem Rah­men wur­de er nun im Hotel Bel­Ve­der nach drei Amts­zei­ten in den Ruhe­stand ver­ab­schie­det. Land­rat Rein­hard Sager, Bür­ger­vor­ste­her Peter Nel­le und Tho­mas Kel­ler, der Bür­ger­meis­ter von Rate­kau und Vor­sit­zen­der des ost­hol­stei­ni­schen Gemein­de­ta­ges wür­dig­ten den schei­den­den Bür­ger­meis­ter.

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