Es gibt wieder Neues von der Küste

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Irene ReineckeDie Son­ne scheint, die Blü­ten sprie­ßen: eigent­lich könn­te man sich auf den Früh­ling freu­en. Aber jetzt ist alles anders. Eine gefähr­li­che Pan­de­mie legt das gan­ze Land lahm, und auch die Ost­see­bä­der haben dar­un­ter zu lei­den. Ver­an­stal­tun­gen wer­den abge­sagt, die Geschäf­te sind geschlos­sen, Restau­rants und Hotels blei­ben erst mal zu, und sogar die See­brü­cken sind gesperrt. Tou­ris­ten dür­fen nicht mehr ein­rei­sen; den Besit­zern einer Zweit­woh­nung wird emp­foh­len, zu Hau­se zu blei­ben. „Abstand hal­ten“ ist das Gebot der Stun­de. Nur so ist es mög­lich, eine schnel­le Ver­brei­tung des Coro­na-Virus zu ver­mei­den, sagen die Wis­sen­schaft­ler, und wir hal­ten uns dar­an, damit wir bald wie­der Strand und Meer in vol­len Zügen genie­ßen kön­nen. Machen Sie’s gut und blei­ben Sie gesund!

Leere Straßen, geschlossene Läden, keine Besucher in den Ostseebädern

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Ganz still, ganz ruhig: Der sonst so turbulente Timmendorfer Platz wirkt wie ausgestorben. © Susanne Dittmann
Ganz still, ganz ruhig: Der sonst so turbulente Timmendorfer Platz wirkt wie ausgestorben. © Susanne Dittmann

Ver­las­se­ne Wege, lee­re Stra­ßen. Pro­me­na­den sind wie leer gefegt. Cafés und Restau­rants haben geschlos­sen, eben­so die Hotels. Park­plät­ze und See­brü­cken sind mit Flat­ter­band abge­sperrt. Und in der Orts­ein­fahrt kon­trol­liert die Poli­zei, wo die Fahr­zeu­ge her kom­men und schi­cken einen Groß­teil der Aus­wär­ti­gen ganz schnell zurück. Sogar die Zweit­woh­nungs­be­sit­zer, für die man sonst so gern den roten Tep­pich aus­rollt, sind der­zeit nur „gedul­det“; wer schon da ist, der darf blei­ben, alle ande­ren sol­len ihren ers­ten Wohn­sitz mög­lichst nicht ver­las­sen und auf eine Anrei­se ver­zich­ten. Schwe­re Zei­ten an der Küs­te: der Sai­son­be­ginn wird ver­scho­ben; man hofft, dass sich die Situa­ti­on nicht all­zu lan­ge hin­zieht.

Still ruht die See: Veranstaltungen abgesagt, Seebrücken gesperrt

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Still ruht die See: leere Straßen, Strände, Wohnungen... in Travemünde, Timmendorfer Strand und Scharbeutz sind die Geschäfte, Restaurants und Hotels geschlossen, Urlauber nicht mehr zugelassen. © Nicole Rankovic
Still ruht die See: leere Straßen, Strände, Wohnungen... in Travemünde, Timmendorfer Strand und Scharbeutz sind die Geschäfte, Restaurants und Hotels geschlossen, Urlauber nicht mehr zugelassen. © Nicole Rankovic

Wei­te Strän­de, son­ni­ge Tage, rings­um Stil­le: Die Ost­see­bä­der sind der rich­ti­ge Ort zum Ent­span­nen. Jetzt ist es noch ruhi­ger gewor­den an der See. Wegen des gras­sie­ren­den Coro­na­vi­rus wur­den alle Ver­an­stal­tun­gen abge­sagt. Restau­rants und Hotels muss­ten schlie­ßen, die See­brü­cken sind gesperrt. Sport­li­che Events und sogar Got­tes­diens­te fal­len aus oder wur­den ver­scho­ben. Mit Vor­sicht und Umsicht will man der Gefahr begeg­nen, und alle hof­fen, dass sich die all­ge­mei­ne Bedro­hung schon bald gänz­lich auf­lö­sen wird.

Hurra, JazzBaltica! Musiker und Publikum freuen sich auf die Jubiläumsparty im Juni

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Vorfreude am Timmendorfer Strand: Bürgermeister Robert Wagner , SH-Musik Festival-Intendant Christian Kuhnt und Festivalleiter Nils Landgren (v.links) bereiten die 30. JazzBaltica vor.
Vorfreude am Timmendorfer Strand: Bürgermeister Robert Wagner , SH-Musik Festival-Intendant Christian Kuhnt und Festivalleiter Nils Landgren (v.links) bereiten die 30. JazzBaltica vor.

Nils Land­gren ist vol­ler Vor­freu­de: „Es gibt etwas zu fei­ern! Denn Jazz­Bal­ti­ca wird 30 und wir ver­an­stal­ten eine gro­ße Jazz-Par­ty direkt am Meer mit vie­len alten und neu­en Freun­den.“ Dass sei­ne Par­ty trotz der aktu­el­len Coro­na-Kri­se wie­der am Tim­men­dor­fer Strand statt­fin­den wird, davon ist der künst­le­ri­sche Lei­ter der Jazz­Bal­ti­ca über­zeugt. „Bis zum Jubi­lä­ums­fest im Juni wird das alles vor­bei sein“, meint er opti­mis­tisch und unter­malt sei­ne Hoffung einem fet­zi­gen Trom­pe­ten-Sound am Strand.

Der erste Tag im Bürgerhaus: Interview mit Bettina Schäfer, neue Bürgermeisterin in Scharbeutz

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Bürgermeisterin Bettina Schäfer an ihrem Schreibtisch im Bürgerhaus von Scharbeutz. Käsekuchen und Blumen haben ihr die Kollegen zur Begrüßung auf den Schreibtisch gestellt. © Katrin Gehrke
Bürgermeisterin Bettina Schäfer an ihrem Schreibtisch im Bürgerhaus von Scharbeutz. Käsekuchen und Blumen haben ihr die Kollegen zur Begrüßung auf den Schreibtisch gestellt. © Katrin Gehrke

Am Mon­tag, den 3. Febru­ar, hat Bet­ti­na Schä­fer im Bür­ger­haus von Schar­beutz als neue Bür­ger­meis­te­rin der Gemein­de ihren Dienst in ihrem frisch gestri­che­nen Büro ange­tre­ten. Ihre Mit­ar­bei­ter über­rasch­ten sie an ihrem ers­ten Arbeits­tag mit selbst­ge­ba­cke­nem Kuchen und einem Blu­men­strauß. Wir tra­fen Bet­ti­na Schä­fer zu einem Inter­view.

Adieu, Anja Es! Das war der Abschied von der Kunst in der Trinkkurhalle

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Der Sarg ist gefüllt mit Gemälden, der Kranz wird in Kürze niedergelegt: Trauerfeier für die Kunst vor der Timmendorfer Trinkkurhalle. © Susanne Dittmann
Der Sarg ist gefüllt mit Gemälden, der Kranz wird in Kürze niedergelegt: Trauerfeier für die Kunst vor der Timmendorfer Trinkkurhalle. © Susanne Dittmann

Schwar­zer Tag in der Tim­men­dor­fer Trink­kur­hal­le: mit schwar­zen Lecker­bis­sen, Kaf­fee­li­kör und rund 150 schwarz geklei­de­ten Gäs­ten nahm man am 1. Febru­ar 2020 fest­lich und sicher auch unver­gess­lich Abschied von der Kunst. Mit einer Trau­er­fei­er ende­te die fast neun­jäh­ri­ge Ära der Gale­rie Anja Es, in der die Urlau­ber oft im Vor­bei­ge­hen außer­ge­wöhn­li­che Wer­ke pro­mi­nen­ter und pro­gres­si­ver Künst­ler ent­deck­ten, wobei die ori­gi­nel­len Borow­ski-Glas­fi­gu­ren die denk­mal­ge­schütz­te Trink­kur­hal­le in ein deko­ra­ti­ves, sanf­te Licht tauch­ten und sie in der Däm­me­rung zum kunst­vol­len High­light an der Kur­pro­me­na­de mach­ten. Ab März wird die Trink­kur­hal­le als Tou­ris­mus-Info genutzt. Spä­ter soll dort eine Gas­tro­no­mie ein­zie­hen.

Abschiedsfeier für Bürgermeister Owerien

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Ein bisschen wehmütig, aber auch fröhlich: Volker Owerien nimmt nach 18 Jahren mit einer Feier Abschied vom Bürgermeisteramt © Katrin Gehrke
Ein bisschen wehmütig, aber auch fröhlich: Volker Owerien nimmt nach 18 Jahren mit einer Feier Abschied vom Bürgermeisteramt © Katrin Gehrke

18 Jah­re lang hat Vol­ker Owe­ri­en als Bür­ger­meis­ter die Geschi­cke der Gemein­de Schar­beutz gelei­tet. In fei­er­li­chem Rah­men wur­de er nun im Hotel Bel­Ve­der nach drei Amts­zei­ten in den Ruhe­stand ver­ab­schie­det. Land­rat Rein­hard Sager, Bür­ger­vor­ste­her Peter Nel­le und Tho­mas Kel­ler, der Bür­ger­meis­ter von Rate­kau und Vor­sit­zen­der des ost­hol­stei­ni­schen Gemein­de­ta­ges wür­dig­ten den schei­den­den Bür­ger­meis­ter.

Trauerfeier für die Kunst: Galerie Anja Es verlässt die Trinkkurhalle

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Die "Predigt zur Kunst" war in Timmendorf schon Kult. Jetzt wird die Galeristin Anja Es von der Gemeinde und ihrer Ausstellung in der Trinkkurhalle Abschied nehmen.

Fast neun Jah­re lang hat sie mit Aus­stel­lun­gen, Ver­nis­sa­gen, Per­for­man­ces und musi­ka­li­schen Lesun­gen in der Trink­kur­hal­le für Furo­re gesorgt. Jetzt soll damit Schluss sein. Mit einer letz­ten Per­for­mance ver­lässt die Künst­le­rin und Gale­ris­tin Anja Es Tim­men­dor­fer Strand. Wer dabei sein möch­te ist herz­lich ein­ge­la­den: am Sams­tag, den 1. Febru­ar, gibt’s ab 14.00 Uhr eine Trau­er­fei­er für die Kunst.

Freude in Schürsdorf: Grundsteinlegung für Feuerwehr- und Gemeinschaftshaus

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Feierlicher Moment: Wie immer wird bei der Grundsteinlegung auch die traditionelle
Feierlicher Moment: Wie immer wird bei der Grundsteinlegung auch die traditionelle "Zeitungsrolle" hinzugefügt ,als Zeugnis unserer Zeit

Dar­auf haben die Schürs­dor­fer sehn­süch­tig gewar­tet: Auf einem ehe­ma­li­gen Acker direkt an der Ver­bin­dungs­stra­ße nach Schar­beutz wur­de am 23. Janu­ar 2020 der Grund­stein gelegt für eine groß­zü­gig bemes­se­ne Anla­ge, in der die Dorf­ge­mein­schaft, die belieb­te Thea­ter­grup­pe und nicht zuletzt die ört­li­che Feu­er­wehr ihren neu­en Treff- und Akti­ons­punkt fin­den wer­den. Mit der Fer­tig­stel­lung wird gegen Ende 2021 gerech­net.

Zeit für das Miteinander: Festlicher Neujahrsempfang in Timmendorfer Strand

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Bürgervorsteherin Anja Evers und Bürgermeister Robert Wagner begrüßten rund 180 Gäste beim Timmendorfer Neujahrsempfang © Susanne Dittmann
Bürgervorsteherin Anja Evers und Bürgermeister Robert Wagner begrüßten rund 180 Gäste beim Timmendorfer Neujahrsempfang © Susanne Dittmann

Gro­ßer Andrang in der Tim­men­dor­fer Trink­kur­hal­le: am 19. Janu­ar 2020 tra­fen sich rund 180 Bür­ger und aus­wär­ti­ge Gäs­te zum tra­di­tio­nel­len Neu­jahrs­emp­fang. Und auch dies­mal stand der Aus­blick auf das kom­men­de Jahr mit etli­chen Pla­nun­gen im Mit­tel­punkt der Neu­jahrs­an­spra­chen. Bür­ger­meis­ter Robert Wag­ner und Bür­ger­vor­ste­he­rin Anja Evers begrüß­ten unter ande­rem den CDU-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Ingo Gaede­chens, die Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Mar­lies Frit­zen (Grü­ne) und Hart­mut Hame­rich (CDU), den Sto­ckels­dor­fer Bür­ger­vor­ste­her Man­fred Beck­mann sowie die neue Schar­beut­zer Bür­ger­meis­te­rin Bet­ti­na Schä­fer und den Neu­städ­ter Bür­ger­meis­ter Mir­ko Spiecker­mann und blick­ten gemein­sam opti­mis­tisch in die Zukunft im belieb­ten Ost­see­bad, das sich auch im neu­en Jahr wie­der posi­tiv ver­än­dern soll.

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