StrandBlick Oktober 2026
Timmendorfer Strand 23 StrandBlick Oktober | 2026 „Ich war immer ein Rebell und bleibe Robin Hood“ Anzeige Er zählt zu den bekanntesten Persönlichkeiten der Hamburger Stadtgesellschaft: Jürgen Hunke, Unternehmer, Ex-Präsident des Hamburger SV, Theaterbesitzer, Kunstsammler und Visionär. Mit 83 Jahren beweist der Wahlhamburger, dass an Ruhestand nicht zu denken ist. Seine neue Biografie liefert weit mehr als nur einen Rückblick. Mit 83 Jahren auf ein bewegtes Leben zurück- zublicken, bedeutet für Jürgen Hunke vor al- lem eines: Erfahrungen zu ordnen und ehrlich Bilanz zu ziehen. Das Ergebnis dieses Prozes- ses ist sein neues Buch „Rebell und Robin Hood“. Das Werk erzählt von einem Leben voller Herausforderungen, Rückschläge, enor- mer Erfolge und Chancen. Es ist keine reine Nabelschau, sondern ein Ratgeber für all jene, die sich die Frage stellen: Was kann ich tun, um selbst Erfolg zu haben und ein zufriede- neres Leben zu führen? Für eilige Leser hat er zudem eine kompakte Kurzfassung mit dem Titel „Mein Vermächtnis“ imAnhang integriert. Der unbändige Drang nach Freiheit Lässt Jürgen Hunke sein Leben Revue pas- sieren, kristallisiert sich ein zentrales Motiv heraus, das all seine Entscheidungen geprägt hat: der tiefe Wunsch nach Unabhängigkeit. „Freiheit entsteht dort, wo Menschen bereit sind, Verantwortung für ihre eigene Zukunft zu übernehmen“, erklärt er. Diese Haltung spiegelt sich in seinen Werten wider. Hunke liebt sein Land, den Fleiß und die deutsche Mentalität. Er lebt bewusst, trinkt keinen Alkohol. Seine persönliche Erfolgsfor- mel teilt er gerne: „Fleiß, Pünktlichkeit, Kon- sequenz, Glaube, Begeisterung, Mut, Kreativi- tät und Leidenschaft.“ Wer so lebe, könne viel erreichen.. Angetrieben wird der überzeugte Lutheraner dabei vom unerschütterlichen Op- timismus seiner Mutter: „Böse Menschen wer- den auf Dauer nie erfolgreich.“ Das Böse habe noch nie eine Chance gegen das Gute gehabt. Sein fester Glaube, der heute wieder sehr prä- sent ist, gibt ihm Gewissheit: „Was man pflanzt, wird man ernten. Nur der Zeitpunkt ist ungewiss.“ 1999: Das Jahr, das alles veränderte Sein ultimatives Erfolgsrezept lautet schlicht- weg: „Begeisterung und Leidenschaft!“ Man solle alles, was man tut, mit Hingabe tun und nicht nur den wirtschaftlichen Profit in den Vordergrund stellen. Diese Überzeugung mündete 1999 in der wichtigsten Entschei- dung seines Lebens. Hunke beschloss, nicht mehr abhängig sein zu wollen. Er verkaufte sein Unternehmen und vollzog einen radika- len Konzeptwechsel: Fortan widmete er sich ausschließlich Dingen, die ihm Freude berei- ten und der Gesellschaft zugutekommen – und das durchweg ehrenamtlich. Ob die Rettung der Hamburger Kammer- spiele, seine Zeit als HSV-Präsident, das En- gagement in der Statt Partei oder der Aufbau seiner asiatischen Kunstsammlung – alles ent- sprang reiner Leidenschaft. „Freude am Leben, Freude an der Gesellschaft lässt sich nicht in Geld aufwiegen“, resümiert er. Das Ehrenamt betrachtet er als eines der höchsten Güter in Deutschland, denn es sei der beste Ausdruck dafür, für andere mitzu- denken und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Engagement in Hamburg und in Timmendorfer Strand Seine Liebe zu Hamburg, der „schönsten Stadt der Welt“, treibt ihn weiterhin zu neuen Projekten an. Ein Herzensprojekt ist der ei- gene Fernsehsender „TV Hamburg direkt“. Die Vision: eine positive Ausrichtung in einer oftmals negativen Medienlandschaft. Er setzt sich dafür ein, dass die Hamburger fairer mit- einander umgehen. „Die Stadt gehört den Bürgern“, lautet seine Botschaft. Seiner Wahlheimat Timmendorfer Strand hat Jürgen Hunke gleich zwei neue „Wahrzeichen“ geschenkt: Stilvoll und mit Liebe zum Detail, verwandelte er die reetgedeckte Lesehalle in einen Treffpunkt für Freunde asiatischer Kunst und Literatur. Sie liegt an der Strandprome- nade, ganz nah am zweiten Objekt mit asia- tischem Charme: Das „Teehaus“ auf der See- brücke ist das beliebteste Timmendorfer Fotomotiv. Jürgen Hunke lebt ganz bewusst im „Hier und Jetzt’. Der Tag beginnt mit den Nachrichten, der Zeitung vom Vortag, einer Massage und dem Training in seinem privaten Spa. Und auch im Büro gilt noch immer die Regel: Er ist jeden Tag pünktlich der Erste und zumeist der Letzte. Auf die Frage, ob ein Mann, der so viel bewegt hat, noch Träume habe, lächelt der 83-Jährige weise: „Träume habe ich nicht mehr, aber Wünsche.“ „Mein Lieblingswort heißt Harmonie“, sagt Jürgen Hunke. Wohlfühlmomente findet der 83-jährige in seiner Mikado-Residenz, einer asia- tisch inspirierten Villa am Timmendorfer Strand Das Teehaus auf der Seebrücke ist das beliebteste Fotomotiv in Timmendorfer Strand. Die Räume werden gastronomisch genutzt. Die ehemalige Lesehalle in der Strandallee hat Jürgen Hunke in die Mikado-Bücherhalle verwandelt, angefüllt mit Literatur und Asiatika
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