StrandBlick März 2026
34 StrandBlick März | 2026 Ostholstein Deutschland bleibt beliebtestes Reiseziel So lautet das Ergebnis der Tourismusanalyse der BAT Stiftung für Zukunftsfragen. Deutsche Feriengebiete rangierten in der vergangenen Saison ganz oben in der Urlaubergunst: Mehr als jeder dritte Reisende verbrachte seinen Urlaub zwischen Küsten im Norden und den Bergen im Süden. Die Aussichten zeigen: jetzt bleibt man gern im eigenen Land. Trotz globaler Krisen und Unsicherheiten bleibt die Reiselust der Bundesbürger unge- brochen und behält auch 2026 seinen festen Stellenwert im Alltag. Bereits jetzt planen zwei Drittel der Bevölkerung sicher, in diesem Jahr mindestens eine Reise zu unternehmen. Die- ses entspricht einem Zuwachs von 20 Prozent im Vergleich zu vor 20 Jahren. In Schleswig- Holstein freut man sich über einen bemer- kenswerten Gästezuwachs und vor allem dar- über, dass sich der Urlauberboom nicht mehr auf den Hochsommer beschränkt. Dank vieler innovativer Ideen und Aktionen in den Herbst- und Wintermonaten, nicht zuletzt durch die Zunahme an Zweit- und Ferienwohnungen, sind die Ostseebäder stets gut besucht. „So wird es bleiben und noch besser werden“, hoffen die Urlaubs-Anbieter. Sie werden wohl auch Recht behalten: imVergleich zu den Vor- jahren erhöhte sich die Reiseintensität noch einmal auf 58 Prozent, wobei die 35- bis 54- jährigen am reisefreudigsten waren. Stark im Kommen ist die Gruppe der Reisenden unter 35 Jahren. Die zog es bislang oft in die Ferne. In Europa konnten sich die spanischen Ur- laubsgebiete als beliebtestes Reiseziel der Deutschen behaupten. Etwa jeder siebte Ur- lauber buchte auf den Balearen, Kanaren oder auf dem spanischen Festland. Deutlicher Ge- winner vergangener Jahre waren die Fernrei- sen, wobei vor allem die Karibik (z.B. Kuba) und der Nahe Osten (z.B. Dubai) eine Haupt- rolle spielten. Die stärksten Zuwächse ver- zeichneten Süd- und Ostasien, von China über Thailand bis Indonesien, Sri Lanka und die Malediven. Dazu nimmt man sich gern etwas Zeit. Die Länge des Haupturlaubs ist statistisch ge- sehen „leicht“ gewachsen - auf nunmehr 13 Tage. Und wer gern reist, der lässt sich die schönsten Wochen des Jahres auch gern et- was kosten. Wichtig ist: der Urlaub soll sicher sein. In dieser Hinsicht schätzen die Bundesbürger das eigene Land am höchsten ein. Mithalten können da nur Österreich und Skan- dinavien. Äußerst unwohl fühlen sich laut Um- frage die Reisenden in der Türkei und in Ägyp- ten; nach den jüngsten Ereignissen werden wohl auch Gebiete im Nahen Osten dazu kommen. Ein besonders dynamisches Bild zeigt sich bei der Türkei, deren touristische Nachfrage einer Achterbahnfahrt gleicht – zu- letzt jedoch mit einem deutlichen Aufwärts- trend. Skandinavien konnte das hohe Niveau des Vorjahres nahezu halten und Griechen- land verzeichnete dank signifikant gesunke- ner Tageskosten einen klaren Zuwachs, ebenso wie Österreich. So die Ergebnisse der Deutschen Tourismus- analyse. Die BAT Stiftung für Zukunftsfragen hatte hierfür die GfK Marktforschung in Nürn- berg beauftragt, wobei sich die Situation seit der jüngsten Umfrage deutlich verändert hat. Reisen wird auch 2026 von den meisten Bun- desbürgern als essentieller Bestandteil des Lebens gesehen. Für sie ist Urlaub nicht nur Erholung, sondern auch eine bewusste Aus- zeit vom belastenden Alltag – ein Ventil in ei- ner Zeit, die von Pessimismus und negativen Schlagzeilen geprägt ist, sowie ein Ausdruck von Resilienz und dem Bedürfnis nach Nor- malität. So hat die Ostseeküste noch mehr Fans gewonnen, und die Urlaubs-Anbieter freuen sich auf eine gute Saison. So richtig gemütlich machen es sich Familien mit Kindern in ihren Strandkörben „Rapsodie“ im Mai: stimmungsvolles Schauspiel auf den Feldern an der Küste Idylle am Abend: Einmalige Stimmung beim Sonnenuntergang am Großen Pönitzer See Der idyllische Niendorfer Hafen: zieht immer noch viel Publikum an Baden in der Ostsee: Ein Urlaub-Erlebnis, zum Entspannen und Genießen Das wissen die Urlauber zu schätzen: Komfort im Strandkorb am feinsandigen Strand, Meeresrauschen und attraktive Umgebung - hier an der „Teehaus-Brücke“ in Timmendorfer Strand
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