StrandBlick März 2026

36 StrandBlick März | 2026 Travemünde Sandskulpturen 2026 – Zeitreise im Sand Anzeige Ein Spaziergang an der Ostsee, frische Seeluft im Gesicht und anschließend eine Reise durch mehrere Jahrtausende. Die Sandskulpturen Ausstellung Travemünde verbindet maritimes Urlaubsgefühl mit einem besonderen Kulturerlebnis. Ab dem 14. März 2026 steht die 8. Saison unter dem Thema „Zeitreise im Sand“ und lädt Einheimische wie Urlaubsgäste bis zum 01. November 2026 zu einem außergewöhnlichen Rundgang ein. Direkt am Travemünder Fischereihafen, nur wenige Minuten vom Strand entfernt, entstan- den in großzügigen, überdachten Hallen be- eindruckende Kunstwerke aus Spezialsand. 25 internationale Künstler formten auf über 3.500 Quadratmetern detailreiche Skulpturen, die Geschichte lebendig werden lassen. Die Sandskulpturen-Carver zählen zu den besten Künstlern ihres Fachs weltweit und begeistern mit beeindruckender Präzision, Kreativität und handwerklicher Perfektion. Als wahre Meister der vergänglichen Kunst verwandeln sie ein- fachen Sand in monumentale Skulpturen vol- ler Detailreichtum und Ausdruckskraft. Mit in- ternationalen Auszeichnungen und Auftritten auf renommierten Festivals setzen sie immer wieder neue Maßstäbe in der Welt der Sands- kulptur und faszinieren Publikumwie Fachjury gleichermaßen. Die Ausstellung ist wetterunabhängig und bietet sich daher ideal als Ausflugsziel bei Wind, Regen oder einer kleinen Pause vom Strand an. Der Rundgang beginnt bei den Ursprüngen des Lebens. „Aus dem Meer entsteht das Le- ben“ bildet den Auftakt, gefolgt von Dinosau- riern, Mammuts, den ersten Menschen und Neandertalern. Mit dem Sonnenobservato- rium von Goseck wird ein frühes Zeugnis menschlicher Kultur aufgegriffen. Die Reise führt weiter durch die Hochkulturen des Altertums. Ägyptische Darstellungen mit Horus, Szenen aus dem antiken Griechenland mit Homer sowie römische Motive stehen für prägende Epochen. Germanen und Wikinger ergänzen das historische Panorama Europas. Im Mittelalter begegnen Besucher unter an- derem Karl dem Großen, Jeanne d’Arc und dem norddeutschen Freibeuter Störtebeker. Auch die Pest als einschneidendes Ereignis dieser Zeit wird thematisiert. Die Renaissance markiert einen kulturellen Aufbruch mit Gu- tenberg und dem ersten Buchdruck, Leo- nardo da Vinci sowie den großen Entdeckern wie Kolumbus. Reformation und Aufklärung, verbunden mit Martin Luther, Goethe und der Französischen Revolution, prägen die weitere Entwicklung Europas. Mit Industrialisierung, Dampfmaschine und zahlreichen Erfindungen beginnt die Mo- derne. Einstein steht für wissenschaftlichen Fortschritt, der Fall der Berliner Mauer für po- litische Veränderungen, die Gründung der Eu- ropäischen Union für den europäischen Zu- sammenhalt. Das digitale Leben und ein Blick in die Zukunft bilden den Abschluss der Zeit- reise. Ergänzt wird die Ausstellung durch kulturelle Details wie Till Eulenspiegel, Kuckucksuhren oder eine historische Litfaßsäule. Auch be- kannte Figuren aus der Kinderwelt wie die Mainzelmännchen oder Bernd das Brot sor- gen für zusätzliche Entdeckungsmomente. Die Sandskulpturen Ausstellung richtet sich an Familien, Großeltern mit Enkeln, Schulklas- sen, Reisegruppen und Urlauber, die ihren Aufenthalt an der Ostsee um ein besonderes Erlebnis erweitern möchten. Informationsta- feln vermitteln Hintergründe zu Sandskulptu- renbau und regen zum gemeinsamen Ent- decken dieser spannenden Ressource an. Im Cafébereich können Besucher eine Pause ein- legen, während Kinder im Sandbereich selbst kreativ werden. Vierbeiner sind stets an der Leine ebenfalls herzlich Willkommen. Geöffnet ist täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr, letzter Einlass um 17.30 Uhr. Weitere Informationen zu Eintrittspreisen, Gruppenangeboten und Anfahrt sind unter www.sandskulpturen-travemuende.de er- hältlich. Wunderschöne Skulptur aus Sand: Die klassische Kuckucksuhr Auch ihm begegnen wir bei der Zeitreise: Ein Neandertaler in Travemünde Der norddeutsche Freibeuter Störtebeker feiert Auferstehung als Sandskulptur Lübeck, die historische Altstadt und Weltkulturerbe, wurde hier kunstvoll aus Sand geformt

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