Neujahrsempfang in Scharbeutz: Frischer Wind fürs neue Jahr

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Gute Stimmung, beste Aussichten: Neujahrsempfang in Scharbeutz

Sturm an der Küs­te, dich­te Fül­le im Schar­beut­zer Kur­park­haus… „Man könn­te sagen: Vom Win­de ver­weht“, scherz­te Bür­ger­vor­ste­her Peter Nel­le vor rund 300 wet­ter­fes­ten Gäs­ten beim dies­jäh­ri­gen Neujahrsempfang.Wer nicht durch den orkan­ar­ti­gen Sturm gekom­men war - wie eini­ge Kreis- und Orts­po­li­ti­ker - , der ver­pass­te ein gera­de­zu tri­um­pha­les Resü­mee des Schar­beut­zer Bür­ger­meis­ters Vol­ker Owe­ri­en. Nach einer neu­en Fül­le an Inves­ti­tio­nen in eine fami­li­en- wie auch tou­ris­ten­freund­li­che Zukunft kann der Schar­beut­zer Ver­wal­tungs­chef gelas­sen vor­aus bli­cken, denn: „Wir hat­ten bei unse­ren Pla­nun­gen für 2015 schon mit einem posi­ti­ven Jah­res­ab­schluss 2014 gerech­net und rund 1 Mil­li­on Euro für die Finan­zie­rung der vor uns ste­hen­den Inves­ti­tio­nen ein­ge­plant. Seit ges­tern liegt aber nun­mehr das vor­aus­sicht­li­che End­ergeb­nis unse­res Jah­res­ab­schlus­ses vor: Wir wer­den nach Abzug einer Pen­si­ons­rück­la­ge mit einem Über­schuss von rund 1,76 Mil­lio­nen Euro abschlie­ßen, sodass ich davon aus­ge­he, dass wir die eigent­lich ange­dach­te Kre­dit­auf­nah­me vor­aus­sicht­lich über­haupt nicht benö­ti­gen und damit auch in 2015 ohne jeg­li­che Kre­dit­auf­nah­me im Gemein­de­haus­halt aus­kom­men wer­den bei einem Abbau von Alt­schul­den in Höhe von rund 1,3 Mil­lio­nen Euro.“

Die­ses erfreu­li­che Ergeb­nis muss­te mit Sekt und frisch gezapf­tem Bier vom Wenn­hof und der Fürs­ten­berg-Braue­rei aus Donau­eschin­gen (zwei Fass kos­ten­frei für den Neu­jahrs­emp­fang!) gebüh­rend gefei­ert wer­den! Musi­ka­lisch beglei­tet vom Trio Kai Wei­de­mann, wur­de in klei­nen oder grö­ße­ren Grup­pen mun­ter geplau­dert und dis­ku­tiert, wobei die Zukunft der Gemein­de eines der wich­tigs­ten The­men war. Hier steht eini­ges Weg­wei­sen­de auf dem Pro­gramm, unter ande­rem die Fer­tig­stel­lung bezahl­ba­ren Wohn­raums auf rund 27 ha neu­er Bau­land­flä­che mit Platz für 274 Wohn­ein­hei­ten, ver­teilt auf alle Ort­schaf­ten der Gemein­de, sowie die Inves­ti­tio­nen in die Pönit­zer Schu­le, bei der Ein Prosit auf das neue Jahr: Bürgermeister Volker Owerien (links) und Bürgervorsteher Peter Nelleeine Erwei­te­rung mit drei­ge­schos­si­gem Anbau für 12 neue Klas­sen­räu­me ansteht. „Es waren gera­de die erheb­li­chen Inves­ti­tio­nen der ver­gan­ge­nen Jah­re in den Berei­chen Schu­le und Kin­der­ta­ges­stät­ten, die unse­ren Ruf als fami­li­en­freund­li­che Gemein­de wei­ter unter­mau­ert haben“, beton­te Vol­ker Owe­ri­en in sei­ner aus­führ­li­chen Rede. In den kom­men­den Jah­ren wer­den auch bezahl­ba­re Miet­woh­nun­gen gebaut, „sowohl für jun­ge Leu­te als auch für Senio­ren.“ - Für die Feri­en- und Tages­gäs­te sol­len im neu­en Jahr mit einem Auf­wand von 550.0000 Euro die Park­plät­ze an der Pönit­zer Chaus­see sowie am Ham­bur­ger Ring erwei­tert wer­den, um spä­tes­tens 2016 dann 1.000 neue Park­plät­ze anbie­ten zu kön­nen. In Kling­berg wer­den die bei­den Pavil­lons auf dem Gelän­de der Bade­an­stalt saniert - Kos­ten­auf­wand: 736.000 Euro -, gleich­zei­tig führt man ers­te Gesprä­che mit Inter­es­sen­ten für den Betrieb der dor­ti­gen Gas­tro­no­mie. Im Kur­park Schar­beutz und an der Wolfs­schlucht steht die Ver­grö­ße­rung der Sani­tär­ge­bäu­de auf dem Pro­gramm, in der Haff­kru­ger Bahn­hof­stra­ße wird der neue Eigen­tü­mer auf dem Grund­stück des ehe­ma­li­gen Ede­ka-Mark­tes und der Apo­the­ke einen Neu­bau mit Gewer­be­räu­men für Ein­zel­han­del im Erd­ge­schoss und Woh­nun­gen im dar­über lie­gen­den Bereich erstel­len. Im Bereich der Bahn­hof­stra­ße soll eine Ein­rich­tung für betreu­tes Woh­nen ent­ste­hen, und die Haff­kru­ger freu­en sich auf den Neu­bau ihres Kur­park­hau­ses.

Frisch gezapftes Bier und Sekt zu erfreulichen Neuigkeiten sorgen für Stimmung_____André Rosinski wurde als neuer TALB-Vorstand vorgestellt_____Das Kai Weidemann-Trio sorgte für stimmungsvolle Musik

Mit einem Dank an alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger, die sich ehren­amt­lich in vie­len Berei­chen der Gemein­de enga­gie­ren, schloss Vol­ker Owe­ri­en sei­ne Rede an die Gäs­te, die noch lan­ge blie­ben, um mit Nach­barn, Poli­tiikern, Schüt­zen­brü­dern und den Män­nern von der Feu­er­wehr Klön­sch­nack zu hal­ten.

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