Wildpflanzenexpeditionen: Knospen von Salat - und Medizinbäumen

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Beson­de­re Wun­der­wer­ke der Natur ste­hen auf drei Oster­spa­zier­gän­gen mit der zer­ti­fi­zier­ten Natur- und Land­schafts­füh­re­rin Iris Bein im Mit­tel­punkt: die Knos­pen von Bäu­men und Sträu­chern. Die Füh­run­gen sind 1,5 Stun­den lang und gehen durch den Wald der Schar­beut­zer Hei­de. Sie begin­nen am Diens­tag, den 22. März um 17 Uhr, am Frei­tag, den 25. März um 15 Uhr und am Sams­tag, den 26. März um 11 Uhr. Gestar­tet wird in Kling­berg auf dem Park­platz der Bade­an­stalt am Gro­ßen Pönit­zer See (bei den Alt­pa­pier­con­tai­nern). Der Bei­trag für Erwach­se­ne ist 6 Euro, Kin­der zah­len 2 Euro (ab ca. 8 J. geeig­net). Anmel­dung und Infor­ma­tio­nen unter 0160-952 164 05 oder Bein.Iris@t-online.de. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen gibt es unter www.kräuterführungen-ostholstein.de.

Auf die­sen Wild­pflan­zen­ex­pe­di­tio­nen ler­nen die Teil­neh­mer die geheim­nis­vol­len Gebil­de ver­schie­de­ner Knos­pen ken­nen. Sie kön­nen sich von dem Geschmack der einen oder ande­ren Pflan­ze über­ra­schen las­sen. Frü­her nutz­ten die Men­schen mehr als heu­te Knos­pen und jun­ge Blät­ter von Bäu­men und Sträu­chern als Nah­rungs­mit­tel – als soge­nann­te „Spei­selaub­bäu­me“ – für sich und ihre Tie­re. Bereits im alten Rom und im Mit­tel­al­ter wur­den Knos­pen auch medi­zi­nisch ein­ge­setzt. Die­se spe­zi­el­le, sanf­te Form der Pflan­zen­heil­kun­de (die „Gemmo­the­ra­pie“) wur­de erst in den letz­ten Jahr­zehn­ten wie­der­ent­deckt und ist im euro­päi­schen Aus­land wie in Frank­reich und in der Schweiz bereits eta­bliert. Mit der Ein­tra­gung ins euro­päi­sche Arz­nei­buch im Jahr 2011 sind auch in Deutsch­land seit 2012 „Gemmo­the­ra­peu­ti­ka“ erhält­lich, sie sind aber noch rela­tiv unbe­kannt. Die­se The­ra­pie­form kann ganz unter­schied­lich ein­ge­setzt wer­den. Aus­zü­ge aus Lin­den­knos­pen wir­ken zum Bei­spiel beru­hi­gend und die Anwen­dung von Hasel­nuss­knos­pen stärkt die Bron­chi­en.

Auf den Spa­zier­gän­gen ler­nen die Teil­neh­mer jun­ge Pflan­zen­tei­le mit allen Sin­nen ken­nen, erhal­ten Infor­ma­tio­nen über die Heil­kräf­te und die kuli­na­ri­sche Ver­wen­dung sowie den ver­ant­wor­tungs­vol­len Umgang mit den Pflan­zen. Vol­ler neu­er Ein­drü­cke und gestärkt geht es dann in das Oster­wo­chen­en­de! Dazu gibt es schrift­li­che Infor­ma­tio­nen zum Mit­neh­men. Bit­te fes­tes Schuh­werk und wet­ter­ge­rech­te Klei­dung tra­gen. Falls vor­han­den, ger­ne eine Lupe mit­brin­gen!

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