Proteste in Timmendorf: Kahlschlag-Pläne für den Kurpark?

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Protest gegen die Kahlschlag-Pläne: Timmendorfer Bürger wehren sich

Schö­ne, alte Bäu­me rund um einen groß­zü­gig ange­leg­ten Teich. Wege zwi­schen Büschen und Wie­sen. Ein paar Enten schnat­tern um die Bank, auf der ein älte­rer Herr „schna­bel­ge­rech­te“ Brot­kru­men schnip­selt. Zwei Frau­en schlen­dern gemüt­lich über die Brü­cke. Trü­ge­ri­sche Idyl­le in Tim­men­dorfs „Altem Kur­park“: Im Zuge einer Neu­pla­nung der Berg­stra­ße soll ein Teil­be­reich des Parks in einen Rad­weg ver­wan­delt wer­den. Nicht weni­ger als 36 zum Teil sehr alte und gro­ße Bäu­me sol­len laut Lis­te des Gemein­de-Mit­ar­bei­ters Lutz Mül­ler der Umge­stal­tung zum Opfer fal­len. Am Ein­gang beim „Feu­er­stein“ sam­melt sich eine Grup­pe zur ers­ten Demons­tra­ti­on. Fami­li­en mit Hun­den und Kin­dern, die gemein­sam ein Ziel ver­fol­gen: den idyl­li­schen Kur­park mit sei­ner Viel­falt an Bäu­men für Ein­woh­ner und ruhe­su­chen­de Gäs­te zu erhal­ten.

Unmut, Unru­he, Pro­test ver­ur­sach­te der Beschluss im gemein­sa­men Aus­schuss für Umwelt und Ver­kehr am 28. August im Tim­men­dor­fer Rat­haus. Mit einer Mehr­heit aus CDU und WUB-Mit­glie­dern sprach man sich hier für den Aus­bau der Berg­stra­ße als Tem­po-30-Zone mit einer neu­en, abkni­cken­den Vor­fahrt von der Begstraße/Wohldstraße zum ETC-Park­platz aus. Von der Wohl­dstra­ße bis zum „Krei­sel“ an der Post­stra­ße soll zudem ein kom­bi­nier­ter Geh-Rad­weg gebaut wer­den - auf der Park­sei­te, mit erheb­li­chen Ein­grif­fen in den Alten Park. Als Anhang erhiel­ten die Aus­schuss-Mit­glie­der eine von der Ver­wal­tung auf­ge­stell­te Lis­te der Bäu­me, die zu die­sem Zweck gefällt wer­den müss­ten: Alte Wei­den mit 160 cm Stamm­um­fang, Buchen, Eichen, Kas­ta­ni­en, Ahorn, Bir­ken… ins­ge­samt 36 Bäu­me, die den idyl­li­schen Rah­men am Ran­de des Parks zur Stra­ße hin bil­den. Die Kos­ten für die­se Maß­nah­me wur­den erst in der fol­gen­den Sit­zung am Mon­tag, den 3. Sep­tem­ber, bekannt: 1,7 Mil­lio­nen Euro soll der Spaß kos­ten - „ein Unding“, pro­tes­tie­ren Kri­ti­ker, „wir brau­chen das Geld drin­gend für die Sanie­rung der Stra­ßen.“

So schön sah er vor 10 Jahren aus, als er noch gepflegt wurde: Timmmendorfer Kurpark_____Scharfe Proteste der Niendorfer gegen die Umgestaltung des Wittern-Parks _____Die Teiche sind verschlammt, das Grün ungepflegt - dennoch ist der Kurpark schön

Ein voll­kom­men unnö­ti­ger Ein­griff“, wet­tert Peter Nin­ne­mann (SPD). Sei­ne Par­tei und die GRÜNEN spre­chen sich ent­schie­den gegen die zer­stö­re­ri­schen Plä­ne aus. „Der Scha­den ist gar nicht abzu­se­hen. Nicht allein die Bäu­me mit zum Teil fast 2 Meter Umfang, die auf der Lis­te ste­hen, wer­den abgän­gig sein; durch die not­wen­di­ge „Anbö­schung“ müss­ten, so die Vor­la­ge, wei­te­re Bäu­me gefällt wer­den. Wo bleibt da die Baum­schutz­sat­zung?“ - Auch Dr. Felix Ben­a­ry von den GRÜNEN pro­tes­tiert ener­gisch gegen die Plä­ne. Gemein­sam mit der SPD wol­len die Umwelt­schüt­zer die „ver­kehrs- und umwelt­po­li­tisch völ­lig über­di­men­sio­nier­te, unsin­ni­ge Bau­maß­nah­me auf Kos­ten der Steu­er­zah­ler“ auf jeden Fall vor­erst stop­pen. Den Sinn ver­mu­ten die Kri­ti­ker die­ser Maß­nah­me ohne­hin auf einer ganz ande­ren Ebe­ne: „Hier soll der Park sturm­reif geschos­sen wer­den“, erklärt Peter Nin­ne­mann und weist dar­auf hin, dass vor den Wah­len des Bür­ger­meis­ter­am­tes die Plä­ne der CDU für ein 120 Bet­ten-Hotel im his­to­ri­schen Kur­park geräusch­los begra­ben wur­den. „Da muss doch die Fra­ge erlaubt sein, was hin­ter die­sen Pla­nun­gen wirk­lich steht.“

Der Ver­such, aus dem 1935 ange­le­gen Tim­men­dor­fer Kur­park ein lukra­ti­ves Geschäft zu machen, ist nicht neu. Bereits vor Jah­ren lagen die Plä­ne für ein Luxus-Hotel auf dem Tisch, dem nicht nur der Park, son­dern auch das Eis­lauf- und Ten­nis-Zen­trum (ETC) mit sei­ner erfolg­rei­chen Eis­ho­ckey-Mann­schaft und der viel gelob­ten Jugend­ar­beit wei­chen soll­te. Ein Bür­ger­be­geh­ren und der ent­spre­chen­de Bür­ger­ent­scheid stopp­ten damals die Plä­ne. Aber die Begehr­lich­kei­ten blie­ben, und der Park düm­pelt seit­dem als eine Art „Bau­erwar­tungs­zo­ne“ vor sich hin. Nur weni­ge erin­nern sich noch dar­an, dass auf den ver­schlamm­ten Tei­chen einst See­ro­sen blüh­ten, dass auf den wenig gepfleg­ten Rasen­flä­chen ein­mal Kin­der­fes­te, spä­ter die Aus­stel­lung „Living Gar­den“ statt­ge­fun­den haben, und dass man auf der über­wu­cher­ten Frei­licht­büh­ne schö­ne Aben­de mit Live-Bands oder Thea­ter­auf­füh­run­gen erle­ben konn­te. Eine „Wie­der­be­le­bung“ wür­de die­se Zone auch für Tou­ris­ten attrak­ti­ver machen, die heu­te oft ungläu­big durch den ver­ges­se­nen Park im sonst so anspruchs­vol­len „Niz­za des Nor­dens“ wan­dern.

Durch den Kurpark schlendern - das ist Erholung in einer grünen Oase_____Auf den verschlammten Teichen blühten einst Seerosen_____Die Bäume im Kurpark sind zum Teil über 100 Jahre alt.

Am Mon­tag­abend, den 10. Sep­tem­ber, wur­de mit den Stim­men von CDU und WUB der mehr­heit­li­che Beschluss gefasst, den kom­bi­nier­ten Geh- und Rad­weg tat­säch­lich in den Kur­park hin­ein zu bau­en, aller­dings in einer etwas ande­ren Vari­an­te, für die „nur“ etwa sechs Bäu­me wei­chen müss­ten und die statt mit 140 000 Euro mit etwa 90 000 Euro Mehr­kos­ten zu Buche schlägt. Eine end­gül­ti­ge Ent­schei­dung steht bei der Sit­zung der Gemein­de­ver­tre­tung am 27. Sep­tem­ber an.

Nach wie vor besteht auch aku­te Gefahr für den klei­nen „Dr. Wit­tern-Park“ an der Strand­stra­ße in Nien­dorf. Hier will ein Inves­tor eine Anla­ge für „Adven­ture Golf“ errich­ten. Mitt­ler­wei­le hat eine Nien­dor­fer Bür­ger­initia­ti­ve rund 5000 Unter­schrif­ten (Stand: 24.9.) zur Erhal­tung ihres Parks zwi­schen Hafen und Brod­te­ner Ufer gesam­melt - und immer noch sind die Plä­ne auf dem Tisch. „Wir fra­gen uns, ob es die kom­mer­zi­el­len Inter­es­sen eines ein­zel­nen Inves­tors recht­fer­ti­gen, über den Wil­len Tau­sen­der hin­weg­zu­ge­hen“, sagt Iris Bus­se, die Spre­che­rin der Bür­ger­initia­ti­ve. „Die­ser Park besteht seit 125 Jah­ren und befin­det sich in direk­ter Nach­bar­schaft der ein­zi­gen denk­mal­ge­schütz­ten Strand­häu­ser Nien­dorfs. Er ist damit ein Cha­rak­ter­merk­mal Nien­dorfs und trägt dazu bei, dass der fami­li­en­ge­rech­te Charme des Orts­teils Nien­dorf seit jeher vie­le Gäs­te ange­zo­gen hat.“ Wie wich­tig den Bür­gern der Erhalt ihres Parks ist, zeig­ten sie sehr deut­lich mit einer Demons­tra­ti­on am Sit­zungs­tag, den 3. Sep­tem­ber, vor dem Tim­men­dor­fer Rat­haus. Rund fünf­zig empör­te Nien­dor­fer kamen, um mit Trans­pa­ren­ten gegen den Beschluss zu pro­tes­tie­ren.

Ob sie letzt­lich Erfolg haben wer­den, ist frag­lich. Der Inves­tor ist hand­lungs­be­reit, der Park in sei­ner Exis­tenz stark gefähr­det. Jetzt kommt es dar­auf an, wie sich die Par­tei­en ent­schei­den. Die Tim­men­dor­fer und die Nien­dor­fer hof­fen auf ein bür­ger­freund­li­ches Ein­len­ken von WUB und CDU.

Hier noch eine aktu­el­le Mel­dung: Unse­re Umfra­ge zum The­ma „Adven­ture Golf im Wit­tern-Park“ wur­de am 24.09.2012 über einen Auf­ruf auf face­book bewusst mani­pu­liert. Wir haben die­sen Teil der Umfra­ge des­halb kurz­fris­tig gestoppt.

Wie ist Ihre Mei­nung zu die­sem The­ma? (Umfra­ge-Ergeb­nis­se nicht reprä­sen­ta­tiv)

Wie soll Tim­men­dorfs Alter Kur­park genutzt wer­den?

Ergeb­nis anzei­gen

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Was soll mit dem Dr. Wit­tern-Park gesche­hen?

  • Er soll zu einer Adven­ture-Mini­golf-Anla­ge umge­stal­tet wer­den. (52%, 44 Stim­men)
  • Er soll als Grün­an­la­ge erhal­ten blei­ben. (48%, 41 Stim­men)

Anzahl der abge­ge­be­nen Stim­men: 85

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30 KOMMENTARE

  1. Wenn ich lese „3.000 Nien­dor­fer haben unter­schrie­ben“, muss ich mit dem Kopf schüt­teln! So vie­le Nien­dor­fer hat die Gemein­de Tim­men­dor­fer Strand im Orts­teil Niendorf/Ostsee gar nicht!

    Zu dem The­ma ein Aus­zug aus der aktu­el­len Stel­lung­nah­me des Frem­den­ver­kehrs­ver­ein Niendorf/Ostsee e.V, die heu­te an die Pres­se ver­sandt wur­de.:

    Der Vor­stand des Frem­den­ver­kehrs­ver­ein Niendorf/Ostsee hat sich ein­stim­mig für die geplan­te „Adven­ture-Mini­golf­an­la­ge“ im so genann­ten „Dr.-Ernst-Wittern-Park“* an der Strand­stras­se aus­ge­spro­chen. Dazu Vor­sit­zen­der Andre­as Mül­ler: „Wir brau­chen wei­te­re Frei­zeit­ak­ti­vi­tä­ten für jung und alt in Niendorf/Ostsee und eine sol­che Ein­rich­tung wür­de dem Ort sehr gut tun.“ Der von einem Inves­tor anvi­sier­te klei­ne Park in der „Orts­mit­te“ von Nien­dorf wäre nach Mei­nung des FVV mit Errich­tung einer Mini­golf­an­la­ge auch eine Berei­che­rung der lan­gen Pro­me­na­de. Außer­dem wäre sie beid­sei­tig von der Strand­stras­se und von der Strand­pro­me­na­de ein­seh­bar.“

    *) Offi­zi­ell gibt es die­sen Namen („Dr.-Ernst-Wittern-Park“) gar nicht für die Grün­an­la­ge an der Strand­stras­se, son­dern ist eine Erfindung/Namensgebung der klei­nen Bür­ger­initia­ti­ve, die auch vor­wie­gend aus zuge­reis­ten Bür­gern besteht.

    • Herr Klein­schmidt soll­te genau­er lesen: Nicht 3000 Nien­dor­fer haben unter­schrie­ben, son­dern die Nien­dor­fer haben 3000 Unter­schrif­ten gesam­melt!

    • Zuge­reis­te Bür­ger“ - die­se For­mu­lie­rung hat einen abfäl­li­gen und dis­kri­mi­nie­ren­den Zun­gen­schlag. Als „Neu­bür­ger“, der seit 10 Jah­ren hier in Nien­dorf sei­ne Hei­mat gefun­den hat, habe ich mir noch das Stau­nen über die Schön­heit, die Nien­dorf am Meer bie­tet, bewahrt. Nur wer abge­stumpft ist für sei­ne Umwelt, wird das Klein­od, das der Land­schafts­ar­chi­tekt Klap­pert neu gestal­tet hat, den „Wit­tern-Park“, zer­stö­ren. Alt-Nien­dor­fer soll­ten auf die Stim­men der „Neu­en“ wie auf die der Gäs­te hören.

  2. Ver­steckt Gemein­de klei­nen Park in Nien­dorf ?
    Nach dem Beschluss von CDU und WUB, im Kur­park im Zen­trum Tim­men­dorfs neben der Berg­stra­ße für 140.000 Eur einen kom­bi­nier­ten Fuß/ Rad­weg zu bau­en, der zudem nach Mei­nung von Ver­kehrs­ex­per­ten für Rad­fah­rer wg. der zwei­ma­li­gen Über­que­rung der Berg­stra­ße einen Unsi­cher­heits­fak­tor dar­stellt, wur­den jetzt vom Bau­hof der Gemein­de Tim­men­dor­fer Strand-Nien­dorf zwei gro­ße Anschlag­ta­feln für die Fahr­gast­schif­fe an der Pro­me­na­de in Nien­dorf so auf­ge­stellt, dass nun der Blick auf den klei­nen gepfleg­ten Park in Nien­dorf fast völ­lig ver­deckt ist. Absicht ? Kaum zu glau­ben nach den tumult­ar­ti­gen Sze­nen im Bau­au­schuss am 3. Sep­tem­ber 2012. Ver­tre­ter der BI, die sich für den Erhalt des Parks ein­set­zen und ein Adven­ture Golf ver­hin­dern möch­ten, stell­ten Aus­schuss­vor­sit­zen­dem Ingo Muuss unan­ge­neh­me Fra­gen. Es kam zu Wort­ge­fech­ten in der Bau­aus­schus­sit­zung. SPD Aus­schuss­mit­glied Peter Nin­ne­mann und auch die Grü­nen stell­ten sich ein­deu­tig auf die Sei­te der BI. Nin­ne­mann hat zudem die Gemein­de gebe­ten, als Sofort­maß­nah­me, die Anschlag­ta­feln wie­der zu ent­fer­nen.
    „140 000 Eur wären bes­ser in die Neu­ge­stal­tung des unge­pfleg­ten Kur­parks im Zen­trum inves­tiert“, so SPD-Orts­ver­eins­vor­sit­zen­de Astrid Stee­ger-Schwi­der­ski.
    „Haben die Mehr­heits­frak­tio­nen ein gestör­tes Ver­hält­nis zu grü­nen Lun­gen in Tim­men­dorf und Nien­dorf ? Nach Ver­su­chen, den Park an der Acht, den Kur­park im Zen­trum und jetzt den klei­nen Park in Nien­dorf gewerb­li­chen Zwe­cken zuzu­füh­ren, muss die Fra­ge erlaubt sein“.

  3. Skan­dal um Berg­stra­ße und Kur­park

    Letz­te Woche erhielt das Pla­nungs­bü­ro den ein­deu­ti­gen Auf­trag, die Berg­stra­ße ohne den Fuß- und Fahr­rad­weg im Kur­park zu pla­nen und eine Kos­ten­schät­zung hier­für vor­zu­le­gen.
    Ges­tern stell­te sich dann her­aus, das Büro hat­te die­sen Auf­trag ein­fach nicht durch­ge­führt, obwohl es aus unse­ren Steu­er­gel­dern für sei­ne Arbeit bezahlt wird.
    Bür­ger­meis­te­rin und Ver­wal­tung nah­men dies so ein­fach hin. Auch die CDU und die WUB akzep­tier­ten die­sen Skan­dal.
    Könn­te es sein, dass das Pla­nungs­bü­ro sein Hono­rar abhän­gig von der Gesamt­sum­me berech­net?
    Ganz nach Guts­her­ren­art ent­schie­den sich CDU und WUB für einen kom­bi­nier­ten Fuß- und Fahr­rad­weg im Kur­park. Alle kon­kre­ten Argu­men­te gegen die­sen unnö­ti­gen Flä­chen­ver­brauch vom Kur­park, gegen das äußerst gefähr­li­che Rad­weg­kon­zept und gegen die­se Ver­schleu­de­rung von Steu­er­gel­dern wur­den vom Tisch gewischt.
    Scha­de, dass auch in der Kom­mu­nal­po­li­tik nicht mehr anstän­dig dis­ku­tiert wer­den kann und Gegen­ar­gu­men­te nicht mehr zur Kennt­nis genom­men wer­den.
    Nun erhal­ten wir einen teu­ren Fuß- und Fahr­rad­weg, den nie­mand braucht.

  4. Knapp 4.000 Unter­schrif­ten für den Erhalt des Nien­dor­fer Parks

    Wie schon mit dem Park „An der Acht“ ver­sucht die Gemein­de Tim­men­dor­fer Strand erneut eine öffent­li­che Park­flä­che in einen Gewer­be­be­trieb umzu­wan­deln - Kunst­ra­sen und Ein­tritts­gel­der statt Park­bän­ke unter schat­ten­spen­den­den Bäu­men und offe­nen Rasen­flä­chen für Spie­le mit Kin­dern.
    Kom­merz statt Ruhe­zo­ne und Erho­lung?

    Wir, die Unter­zeich­nen­den, for­dern von den poli­tisch Ver­ant­wort­li­chen in Tim­men­dor­fer Strand, den seit über 100 Jah­ren bestehen­den öffent­li­chen Park an der Strand­str. 51b für die Bür­ger und Tou­ris­ten zu erhal­ten.
    Nien­dorf braucht als See­bad auch sei­ne Ruhe­zo­nen!

    Aktu­ell haben sich 751 Bür­ger der Gemein­de Tim­men­dor­fer Strand und 3.168 Gäs­te des See­ba­des Nien­dorf für den Erhalt des Nien­dor­fer Parks und gegen eine Adven­tu­re­golf­an­la­ge an die­ser Stel­le (!) aus­ge­spro­chen! [Stand 13. Sept. 2012]
    Kön­nen die Befür­wor­ter des Adven­ture-Golfs eine Markt­ana­ly­se, Mei­nungs­um­fra­ge oder irgend­ei­ne ande­re Unter­su­chung auf­füh­ren, die die Mei­nung ein­zel­ner Gemein­de­rats­mit­glie­der und Gewer­be­trei­ben­der unter­mau­ern könn­te, dass die­ser Park der rich­ti­ge Platz für eine Adven­tu­re­golf­an­la­ge ist?

    Wir bit­ten hier­mit erneut alle Gemein­de­rats­mit­glie­der und alle Mit­glie­der in den Frak­tio­nen um eine Ent­schei­dung für den Erhalt des 125 Jah­re alten Nien­dor­fer Parks an der Strand­str. 51!

    http://www.parkanlagen-sterben-stumm.de

  5. Gera­de die Gäs­te von Nien­dorf schüt­teln ungläu­big den Kopf, wenn sie hören, dass der klei­ne Park (Wit­tern-Park) einer Adven­ture-Golf-Anla­ge geop­fert wer­den soll. Immer wie­der beto­nen sie, sie kom­men gera­de nach Nien­dorf, weil es hier etwas ruhi­ger ist als in Tim­men­dor­fer Strand und Schar­beutz. Sie for­dern viel­mehr mehr Sitz­mög­lich­kei­ten in dem Park und auf dem „Bal­kon“. Sie genie­ßen die Pro­me­na­de und das viel­fäl­ti­ge Ange­bot an Restau­ra­ti­ons­mög­lich­kei­ten mit See­blick. Vie­len Gäs­ten steht das „Events, Events“ bis zum Hal­se. Wer Events will oder Mini­golf, der hat, so mei­nen die Gäs­te, in Tim­men­dor­fer Strand mehr als genug Mög­lich­kei­ten (und das aus­zu­ge­ben­de Geld bleibt in der Gemein­de).

    Offen­bar wur­den dem Inves­tor meh­re Ört­lich­kei­ten für eine Adven­ture-Golf-Anla­ge
    ange­bo­ten. War­um soll die ein­zi­ge Grün­flä­che zwi­schen Hafen nd Steil­küs­te her­hal­ten, wenn offen­sicht­lich ande­re Grund­stü­cke zur Aus­wahl stan­den?

  6. Wir, als Anlie­ger Strand­stra­ße 51, bit­ten die Ver­ant­wort­li­chen, den Pro­test der 4000 Gäs­te und Nien­dor­fern bei ihrer Ent­schei­dung zu berück­sich­ti­gen und ernst zu neh­men und nicht nach „Guts­her­ren-Art“ zu han­deln! Wir bit­ten drin­gend, den Park in sei­ner jet­zi­gen Form als Ruhe­zo­ne zu belas­sen und ihn nicht in eine kom­mer­zi­el­le Flä­che umzu­wan­deln.

  7. Wer ruht denn in dem klei­nen Park in Nien­dorf? Kei­ner, er dient nur eini­gen Hun­de­hal­tern als will­kom­me­ner Platz zum Gas­si gehen, da kann man kein Kind zum spie­len auf den Rasen schi­cken! Genau wie der Kur­park in Nien­dorf am Wit­ting­haff, in dem nicht mal Rasen gemäht wer­den darf weil ein paar Pize unge­stört wach­sen sol­len. Und schau­en wir uns mal den Park an der Acht an, wer nutzt den? Hun­de­hal­ter! Ein schö­nes Hotel hät­te Steu­ern und Arbeits­plät­ze gebracht, anschei­nend haben ein­ge Leu­te ver­ges­sen das der Gemein­de­haus­halt auch Ein­nah­men braucht um zu funk­tio­nie­ren.

  8. Muss eigent­lich jedes Stück­chen Grün zuge­pflas­tert wer­den? Ich fin­de die Situa­ti­on in eini­gen Orten an der Lübe­cker Bucht mitt­ler­wei­le uner­träg­lich. Seit 40 Jah­ren ver­brin­ge ich mei­nen Urlaub hier und bin ges­tern erst aus Tim­men­dor­fer Strand zurück­ge­kom­men. War­um sol­len noch mehr Hotels gebaut wer­den? Sind alle vor­han­de­nen Hotels wirk­lich aus­ge­bucht? Das ist doch wohl ein Witz. Hier wird nur noch an den Kom­merz gedacht, das Ursprüng­li­che geht dabei völ­lig ver­lo­ren. Wenn man, wie ich, aus NRW kommt, möch­te man am Meer ein­fach sei­ne Ruhe haben. Ich habe mich auch auf der Lis­te für den Erhalt des Parks ein­ge­tra­gen. Auch die völ­lig über­zo­ge­nen Prei­se auf dem Woh­nungs­markt und die­se gan­zen Schi­cki-Micki-Läden las­sen dar­auf schlies­sen, dass man in Tim­men­dorf und Schar­beutz offen­sicht­lich nur noch Rei­che bevor­zugt und den Nor­mal­ur­lau­ber los­wer­den will. Viel­leicht soll­ten sich eini­ge Orte mal ein Bei­spiel an den Ost­see­bä­dern im Osten neh­men. Kein Wun­der, das dort die Gäs­te­zahl steigt, auch ohne Adven­ture-Golf und Gosch Sylt. Trau­rig, die­se Ent­wick­lung.

  9. Aktu­ell wün­schen 5.006 Per­so­nen den Erhalt des klei­nen Nien­dor­fer Parks.
    848 Ein­woh­ner der Gemein­de Tim­men­dor­fer Strand und 4.158 Gäs­te und Besu­cher des See­ba­des Nien­dorf.

    Wir, die Unter­zeich­nen­den, for­dern von den poli­tisch Ver­ant­wort­li­chen in Tim­men­dor­fer Strand, den seit über 100 Jah­ren beste­hen­den öffent­li­chen Park an der Strand­str. 51b für die Bür­ger und Tou­ris­ten zu erhal­ten.
    Nien­dorf braucht als See­bad auch sei­ne Ruhe­zo­nen!

  10. Ich war frü­her sehr ger­ne in Tim­men­dor­fer Strand bzw. Nien­dorf. Mitt­ler­wei­le hat die­ser Ort aber für den Tou­ris­mus nicht mehr wirk­lich etwas zu bie­ten. Mei­ner Mei­nung nach wäre ein Golf Adven­ture Park eine gro­ße Berei­che­rung!

    • War­um nennt Fran­zis­ka B. nicht ihrern vol­len Namen? Sie ist die Toch­ter des Inves­tors und ruft per Face­book ihre Freun­de auf, für ihre Fami­lie abzu­stim­men. Aus dem Auf­ruf zitiert: „Nach­dem das Gan­ze schon von der Stadt abge­si­chert wor­den war, hat sich aus dem Nichts eine Bür­ger­initia­ti­ve (max 10 Leu­te, größ­ten­teils Rent­ner) gegrün­det…“ Inter­es­sant ist, dass offen­sicht­lich schon alles in tro­cke­nen Tüchern mit der Ver­wal­tung von Tim­men­dor­fer Strand war, bevor die Anwoh­ner infor­miert wur­den. Nun erklä­ren sich so eini­ge Unge­reimt­hei­ten in den bis­he­ri­gen Vor­ge­hens­wei­sen der Ver­wal­tung.

  11. Mar­tin-Chris­ti­an Phil­ipp, Sie schei­nen ein ganz Schlau­er zu sein!
    Ich habe kei­ne Toch­ter!
    … Nach­dem das Gan­ze schon von der Stadt abge­si­chert wor­den war… alles in tro­cke­nen Tüchern … Der Bau­aus­schuss und der Tou­ris­mus­aus­schuss haben sich im Früh­jahr die­sen Jah­res ein­stim­mig für den Bau der Adven­tu­re­Golf-Anla­ge ent­schie­den (das stand auch so in der Pres­se). Da hat Fran­zis­ka B. dann wohl … alles in tro­cke­nen Tüchern dar­aus gemacht! Da kann ich aber auch nichts für. Übri­gens bin ich weder bei face­book, noch habe ich zu irgend­et­was auf­ge­ru­fen. Und wie auch Sie sicher­lich schon lan­ge wis­sen, wür­de mit dem Bau der Adven­tu­re­Golf-Anla­ge weder ein Baum gefällt, noch eine „lär­men­de Erleb­nis­gas­tro­no­mie“ gebaut oder betrie­ben wer­den. Und es gäbe nach dem Bau der Adven­tu­re­Golf-Anla­ge 85% weni­ger ver­sie­gel­te Flä­che, als es jetzt der Fall ist. Und Nien­dorf wür­de wesent­lich an tou­ris­ti­scher Attrak­ti­vi­tät gewin­nen! Wenn das kei­ne guten Nach­rich­ten sind!

    • Tut mir leid, lie­ber Herr Braun, dass sie kei­ne Toch­ter haben. Aber viel­leicht ist Fran­zis­ka B. Ihre Frau oder Ihre Schwes­ter oder ???
      Sie schrieb in Face­book an ihre 600 Face­book-Freun­de: „Ein Teil mei­ner Fami­lie inves­tiert seit eini­ger Zeit in ein Pro­jekt in Tim­men­dor­fer Strand / Nien­dorf. Und zwar soll .… ein Golf Adven­ture Park gebaut wer­den.“ Und dann ver­un­glimpft sie die Bür­ger, die sich für den Erhalt des jet­zi­gen Parks ein­set­zen, den man bis jetzt ohne Ein­tritts­gel­der kos­ten­los genie­ßen kann. For­schen Sie doch mal in Ihrer Ver­wandt­schaft nach!

  12. Der Dr.Ernst Wit­tern Park muss erhal­ten blei­ben, er zeich­net Nien­dorf beson­ders aus, weil er eine Ruhe­zo­ne ist, die den umlie­gen­den Bade­or­ten fehlt. Der Park besteht seit über 100 Jah­ren und hat an die­sem Platz eine gro­ße Berech­ti­gung.
    Die hohe Stim­men­an­zahl für den Erhalt des Par­kes ist ein Zeu­ge des Wun­sches zur Erhal­tung.--

  13. Aktu­ell wün­schen 6.015 Per­so­nen den Erhalt des klei­nen Nien­dor­fer Parks.
    884 Ein­woh­ner der Gemein­de Tim­men­dor­fer Strand und 5.131 Gäs­te und Besu­cher des See­ba­des Nien­dorf.

    Wir, die Unter­zeich­nen­den, for­dern von den poli­tisch Ver­ant­wort­li­chen in Tim­men­dor­fer Strand, den seit über 100 Jah­ren beste­hen­den öffent­li­chen Park an der Strand­str. 51b für die Bür­ger und Tou­ris­ten zu erhal­ten.
    Nien­dorf braucht als See­bad auch sei­ne Ruhe­zo­nen!

  14. sehr geehr­te damen und her­ren, ich bin lübe­cker und seit über 50 jah­ren gast in tim­men­dorf und nien­dorf. ich muß den geg­nern des adven­ture-golf-plans einen vor­wurf machen. sie wol­len eine grün­flä­che mit ein paar bän­ken erhal­ten, nut­zen die­se aber nicht. sehr häu­fig habe ich dort allein geses­sen. ich habe für den erhalt die­ser grün­an­la­ge gestimmt. also erwar­te ich auch von den nien­dor­fern jetzt eine demons­tra­ti­ve nut­zung, damit alle sehen:“ wir brau­chen die­se ruhe­zo­ne“! nien­dorf braucht kein rem­mi­dem­mi. dafür ist tim­men­dor­fer-strand zustän­dig, das ja sei­nen eige­nen kur­park zer­stö­ren will wegen eines über­flüs­si­gen rad­we­ges. da sol­len ja sogar bäu­me gefällt wer­den. nien­dorf soll­te sei­ne beschau­lich­keit erhal­ten. mit freund­li­chen grü­ßen, peter stamm

  15. Aktu­ell wün­schen 6.606 Per­so­nen den Erhalt des klei­nen Nien­dor­fer Parks.
    982 Ein­woh­ner der Gemein­de Tim­men­dor­fer Strand und 5.624 Gäs­te und Besu­cher des See­ba­des Nien­dorf.

    Wir, die Unter­zeich­nen­den, for­dern von den poli­tisch Ver­ant­wort­li­chen in Tim­men­dor­fer Strand, den seit über 100 Jah­ren beste­hen­den öffent­li­chen Park an der Strand­str. 51b für die Bür­ger und Tou­ris­ten zu erhal­ten.
    Nien­dorf braucht als See­bad auch sei­ne Ruhe­zo­nen!

    http://www.parkanlagen-sterben-stumm.de

  16. Aktu­ell wün­schen 7.116 Per­so­nen den Erhalt des klei­nen Nien­dor­fer Parks.
    1.019 Ein­woh­ner der Gemein­de Tim­men­dor­fer Strand und 6.097 Gäs­te und Besu­cher des See­ba­des Nien­dorf.

    Wir, die Unter­zeich­nen­den, for­dern von den poli­tisch Ver­ant­wort­li­chen in Tim­men­dor­fer Strand, den seit über 100 Jah­ren beste­hen­den öffent­li­chen Park an der Strand­str. 51b für die Bür­ger und Tou­ris­ten zu erhal­ten.
    Nien­dorf braucht als See­bad auch sei­ne Ruhe­zo­nen!

    http://www.parkanlagen-sterben-stumm.de

  17. Noch immer geht Frau Bus­se mit nicht der Wahr­heit ent­spre­chen­den Argu­men­ten auf Stim­men­fang. Auf der ers­ten Sei­te Ihrer Home­page ist zu lesen: „Für die geplan­te Errich­tung einer „Adven­tu­re­golf­an­la­ge“ müs­sen der Rasen, die Sträu­cher und die Wege auf­ge­nom­men (zer­stört) wer­den, fast der gesam­te Park wird dann mit einer ver­dich­te­ten Schot­ter­auf­la­ge zuge­deckt, um dann Kies­we­ge und Kunst­ra­sen­bah­nen anzu­le­gen“.
    Rich­tig ist: Im Wesent­li­chen wür­den die ver­sie­gel­ten Beton­pflas­ter­stei­ne auf­ge­nom­men und gegen nicht ver­sie­gel­ten Unter­grund incl. Kunst­ra­sen (grün) aus­ge­tauscht. Es wür­de nichts zer­stört, aus­ser im Wesent­li­chen die ver­sie­gel­ten Flä­chen. Es ist abso­lut falsch, dass „fast der gesam­te Park mit einer ver­dich­te­ten Schot­ter­auf­la­ge zuge­deckt wird“! Und all das weiß Frau Bus­se - seit April 2012! Wie lan­ge möch­te Frau Bus­se mit die­sen Lügen noch auf Stim­men­fang gehen?

    • Ach, Herr Braun, schau­en Sie sich doch noch ein­mal den Park an! Beton­stei­ne? Fehl­an­zei­ge! Es sind die gel­ben hand­ge­form­ten und gebrann­ten Zie­gel, die den Weg durch den Park schmü­cken. Die­se beson­ders teu­ren Zie­gel sind in Tim­men­dor­fer Strand und Nien­dorf an den Stel­len ver­legt wor­den, die als beson­ders reiz­voll gel­ten und das Auge und das Gefühl auf Strand, Son­ne, Urlaub ein­stim­men sol­len. Ein gelun­gen gestal­te­tes Fleck­chen Erde ist der Park! Und der soll nun für die Öffent­lich­keit gesperrt wer­den? Das darf nicht sein!
      Übri­gens, Sie selbst haben uns Anlie­gern am 25. April 2012 im Rat­haus in Gegen­wart der Ver­tre­ter des Bau­am­tes mit vor Begeis­te­rung glü­hen­den Augen von der Gestal­tung des Golf­plat­zes mit der ver­dich­te­ten Schot­ter­an­la­ge erzählt und Ihren Plä­nen von Kaf­fee­aus­schank und Soft­eis­ver­kauf im dann (laut der geplan­ten Ände­rung ddes Bebau­ungs­pla­nes) nicht mehr exis­tie­ren­den Park.

      • Guten Tag Herr Mar­tin-Chris­ti­an Phil­ipp! Nun berich­ten Sie ein­mal mehr von Unwahr­hei­ten. Am 25. April 2012 war gar nicht die Stim­mung, irgend­et­was mit „glü­hen­den Augen“ zu erzäh­len. Ich habe sach­lich Ihre Fra­gen beant­wor­tet und all Ihre Argu­men­te ver­ständ­lich wider­le­gen kön­nen. Das schei­nen Sie nicht ver­stan­den zu haben. Der Park exis­tiert nicht mehr wenn eine Adven­tu­re­Golf-Anla­ge gebaut wird? Auch da wis­sen Sie schein­bar viel mehr als ich (und die Gemein­de).

        • Ach, lie­ber Herr Braun, gera­de weil Sie sich so enga­giert für Ihr Pro­jekt gezeigt hat­ten und mit dem Soft­eis­ver­kauf einen Jugend­traum erfül­len woll­ten (so erzähl­ten Sie mit „leuch­ten­den Augen“), waren Sie mir sym­pa­thisch. Das habe ich mehr­mals in der Öffent­lich­keit betont. Aber das muss ich jetzt zurück­neh­men. Ich habe mich getäuscht. Nach­dem Sie mich der Lüge bezich­ti­gen, fin­den ich sie nicht mehr sym­pa­thisch.

  18. Aktu­ell wün­schen 8.027Per­so­nen den Erhalt des klei­nen Nien­dor­fer Parks.
    1.134 Ein­woh­ner der Gemein­de Tim­men­dor­fer Strand und 6.893 Gäs­te und Besu­cher des See­ba­des Nien­dorf.

    Wie schon mit dem Park „An der Acht“ ver­sucht die Gemein­de Tim­men­dor­fer Strand erneut eine öffent­li­che Park­flä­che in einen Gewer­be­be­trieb umzu­wan­deln - Kunst­ra­sen und Ein­tritts­gel­der statt Park­bän­ke unter schat­ten­spen­den­den Bäu­men und offe­nen Rasen­flä­chen für Spie­le mit Kin­dern.
    Kom­merz statt Ruhe­zo­ne und Erho­lung?

    Wir, die Unter­zeich­nen­den, for­dern von den poli­tisch Ver­ant­wort­li­chen in Tim­men­dor­fer Strand, den seit über 100 Jah­ren bestehen­den öffent­li­chen Park an der Strand­str. 51b für die Bür­ger und Tou­ris­ten zu erhal­ten.
    Nien­dorf braucht als See­bad auch sei­ne Ruhe­zo­nen!

    http://www.parklanlagen-sterben-stumm.de

  19. Ich weiß, der Bericht ist von 2012,dennoch möch­te ich was zu der der­zei­ti­gen Situa­ti­on in Tim­men­dor­fer Strand und vor allem Schar­beutz sagen. Schar­beutz war damals immer das Gegen­teil vom Ham­bur­ger Vor­ort Tim­men­dorf, nun hat es den Ort an Schi­cki­mi­ckis weit über­trof­fen! Schar­beutz war immer der beschau­li­che Fami­li­en­ba­de­ort, nun ist es der Ort, wo der nor­ma­le Urlau­ber sich nicht mehr wohl­fühlt. Gosch Sylt, Cafe Wich­tig, der Beton­klotz Hotel Bay­si­de, der einem die Sicht stiehlt und völ­lig über­zo­ge­ne Prei­se machen die­sen Ort völ­lig unak­trak­tiv! Tim­men­dor­fer Strand soll­te sei­nen Charme nicht auch noch ver­lie­ren, ansons­ten wer­de ich dort kei­ne Zeit mehr ver­brin­gen. Grömitz ist im Gegen­zug immer schö­ner und moder­ner gewor­den, ohne die­sen gan­zen tramm tramm Zir­kus! Auch ist die Gas­tro­no­mie dort wesent­lich abwechs­lungs­rei­cher und für jeden Geld­beu­tel ist etwas dabei. Somit wer­de ich wohl den Bon­zen­tou­ris und Möch­te­gerns den Rücken keh­ren und lie­ber nach Grömitz, Kel­len­hu­sen und Dah­me rei­sen. Die Ecke hat sich den Charme wesent­lich mehr erhal­ten. Ich möch­te schliess­lich was für mein Geld erhal­ten und das ist Erho­lung und gute Gas­tro­no­mie zum guten Preis. Wer nötig hat zuviel zu zah­len, der ist grad in Schar­beutz, dem St Tro­pez für Arme, bes­tens aufgehoben.Timmendorfer Strand soll­te sich mehr auf sei­nen Charme ver­las­sen, anstatt mit Schar­beutz ein Wett­rüs­ten zu ver­an­stal­ten. Das haben die nicht nötig, sonst ver­lie­ren sie eben­falls ihre Stamm­gäs­te.

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