Bilder vom Segeln: Ausstellung im Werkhof

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"Gut weggekommen": Segler-Regatta von Frauke Klatt

Zu Neu­jahr kön­nen sich Tra­ve­mün­der und Gäs­te wie­der ihre Lieb­lings­mo­ti­ve anschau­en: „Bil­der vom Segeln“ lau­tet der Titel der Neu­jahrs­aus­stel­lung vom 1. bis 6. Janu­ar im Werk­hof hin­ter Land­haus Bode (Feh­lingstra­ße 67). Frau­ke Klatt zeigt „Mari­ne Male­rei“ in neu­er Per­spek­ti­ve, über­rascht durch die Viel­fäl­tig­keit der Dar­stel­lung und beson­de­re For­ma­te.

Frau­ke Klatt hat das The­ma „Mari­ne Male­rei“ qua­si neu defi­niert und völ­lig neue moder­ne Aspek­te und Inter­pre­ta­tio­nen hin­zu­ge­fügt. Seit über 20 Jah­ren ver­folgt die inter­na­tio­nal täti­ge Male­rin, die auch in Eng­land und den USA bekannt ist, die­sen Weg kon­se­quent und ist inzwi­schen in Euro­pa und den USA Impuls- und stil­ge­bend gewor­den. Ihre Bil­der haben nichts mit der klas­si­schen Mari­ne Male­rei gemein; sie gibt das auf dem Was­ser Ihre Begeisterung für den Wassersport liefert künstlerische Inspirationen: Frauke Klatt auf der OstseeErleb­te direkt unver­fälscht und authen­tisch wie­der. Aus vie­len Bil­dern scheint das Was­ser direkt ins Zim­mer zu sprit­zen, man hört die Wel­len, die Geräu­sche an Bord, auch die Hek­tik wäh­rend der Regat­ta, der Betrach­ter ist nicht weit weg vom Gesche­hen. Die Klas­si­ker sind redu­ziert in der Form auf die Drei­ecke der Segel. Die­se Reduk­ti­on geht heu­te soweit, dass auch die Far­be auf Weiß in allen Nuan­cen ein zen­tra­les The­ma gewor­den sind. Dahin­ter steht ihre Auf­ar­bei­tung per­sön­li­cher Erleb­nis­se im an der Ost­küs­te der USA, dif­fu­se Son­ne an Deck, kaum Sicht vor­aus, und der Nebel schluckt alle Geräu­sche. Das Bild „New­port Mist“ ist zum Bei­spiel typisch für die­se Stim­mung. Neu aber kon­se­quent sind in der Ent­wick­lung wei­te­re Reduk­tio­nen: das Meer ohne Schif­fe, und Bil­der, so wie die Mensch­heit das Meer seit ewig gese­hen hat, die Wel­len lau­fen auf den Strand auf, unend­lich gleich­för­mig und doch ist jede Wel­le anders. Dem Titel des Bil­des „Rest­less Beach“ ist nichts hin­zu­zu­fü­gen. Die Medi­en sind drei­di­men­sio­na­les Acryl auf Lein­wand mit ver­schie­de­nen Sän­den von vie­len Strän­den die­ser Welt und fast durch­sich­ti­ge Aqua­rell­far­ben auf Segel, leicht wie ein Som­mer­tag auf See. Ihre Bil­der sind die ganz­heit­li­che Ver­ar­bei­tung der Wahr­neh­mun­gen aller Sin­ne auf dem Was­ser, und das spürt man im direk­ten Gespräch. Pre­view ist am 27./28. Dezem­ber 2015; Anfahrt wg. Stra­ßen­bau­ar­bei­ten auch über den Groß­park­platz Gode­wind. Wei­te­re Aus­stel­lungs­zei­ten: 2. bis 6. Janu­ar 2016, 13.00 bis 17.00 Uhr.

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