Der erste Tag im Bürgerhaus: Interview mit Bettina Schäfer, neue Bürgermeisterin in Scharbeutz

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Bürgermeisterin Bettina Schäfer an ihrem Schreibtisch im Bürgerhaus von Scharbeutz. Käsekuchen und Blumen haben ihr die Kollegen zur Begrüßung auf den Schreibtisch gestellt. © Katrin Gehrke
Bürgermeisterin Bettina Schäfer an ihrem Schreibtisch im Bürgerhaus von Scharbeutz. Käsekuchen und Blumen haben ihr die Kollegen zur Begrüßung auf den Schreibtisch gestellt. © Katrin Gehrke

Am Mon­tag, den 3. Febru­ar, hat Bet­ti­na Schä­fer im Bür­ger­haus von Schar­beutz als neue Bür­ger­meis­te­rin der Gemein­de ihren Dienst in ihrem frisch gestri­che­nen Büro ange­tre­ten. Ihre Mit­ar­bei­ter über­rasch­ten sie an ihrem ers­ten Arbeits­tag mit selbst­ge­ba­cke­nem Kuchen und einem Blu­men­strauß. Wir tra­fen Bet­ti­na Schä­fer zu einem Inter­view.

Strand­Blick: Frau Schä­fer herz­li­chen Glück­wunsch. Wie haben Sie sich auf ihr neu­es Amt vor­be­rei­tet?

Bet­ti­na Schä­fer: Ich habe den gro­ßen Vor­teil, aus dem eige­nen Haus zu kom­men. Durch mei­ne bis­he­ri­ge Tätig­keit ken­ne ich die Gemein­de und vie­le Bür­ge­rin­nen und Bür­ger. Da gestal­tet sich der Über­gang etwas ein­fa­cher. Seit mei­ner Wahl am 20. Okto­ber hat mich Herr Owe­ri­en in wich­ti­ge Ter­mi­ne mit ein­ge­bun­den und mir alle wich­ti­gen Unter­la­gen aus dem Haus zukom­men las­sen. Außer­dem hat er sich regel­mä­ßig zur Bespre­chung der The­men mit mir zusam­men­ge­setzt.
Ich möch­te mich an die­ser Stel­le noch ein­mal ganz herz­lich dafür bedan­ken.
Und auch mei­ne Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen haben mich mit allen wich­ti­gen Infor­ma­tio­nen ver­sorgt. Zudem habe ich an allen Aus­schuss­sit­zun­gen teil­ge­nom­men und habe die Dis­kus­sio­nen und Inter­es­sen ver­folgt. Alle Frak­tio­nen haben mir Ihre Unter­stüt­zung zuge­sagt. Ich bekom­me ins­ge­samt sehr viel Unter­stüt­zung ange­bo­ten, dafür bin ich sehr dank­bar!

Strand­Blick: Wie war Ihr ers­ter Arbeits­tag?

Bet­ti­na Schä­fer: Mei­nen ers­ten offi­zi­el­len Ter­min als Bür­ger­meis­te­rin hat­te ich am Sonn­abend, 1. Febru­ar bei der Frei­wil­li­gen Jugend­feu­er­wehr Haff­krug.

Strand­Blick: Und wie wur­den Sie heu­te im Bür­ger­haus emp­fan­gen?

Bet­ti­na Schä­fer: Das war sehr nett und herz­lich.
An mei­nem Park­platz war ein rosa Blu­men­kas­ten mit Blu­men ange­bracht, eine Kol­le­gin hat mir einen Kuchen geba­cken und Blu­men von den Kol­le­gen und von Bür­ger­vor­ste­her Peter Nel­le gab es auch.
Herr Owe­ri­en hat mir als BVB-Fan einen lie­ben Gruß auf einem Zet­tel von Bay­ern Mün­chen in der Schreib­tisch­schub­la­de hin­ter­las­sen. Das war eine net­te Idee von ihm.

Strand­Blick: Was haben Sie sich als Bür­ger­meis­te­rin vor­ge­nom­men?

Bet­ti­na Schä­fer: Es lie­gen gro­ße Auf­ga­ben vor uns. Dazu zählt die Schaf­fung von bezahl­ba­rem Wohn­raum. Da könn­te ich mir zum Bei­spiel Erb­pacht­pro­jek­te vor­stel­len, damit das Leben und Woh­nen in unse­rer Gemein­de auch für künf­ti­ge Genera­tio­nen noch erschwing­lich bleibt.
Unser Haus­halt sieht eine Men­ge an Inves­ti­tio­nen vor, ins­be­son­de­re für die wich­tigs­ten, die wir haben: unse­re Kin­der!
Schu­len und Kin­der­gär­ten, der Aus­bau der Infra­struk­tur, aber auch recht­li­che Anfor­de­run­gen wie die B-Plä­ne, die Aus­bau­bei­trä­ge, die Zweit­woh­nungs­steu­er uvm. sind eine gro­ße Her­aus­for­de­rung, auf die ich mich sehr freue, genau­so wie die Ent­wick­lung und Fort­schrei­bung im Tou­ris­mus. Wir wol­len die­se Top­des­ti­na­ti­on blei­ben, qua­li­ta­tiv hoch­wer­tig und nach­hal­tig! Die neu­en See­brü­cken ste­hen bereits in den Start­lö­chern, aber es bedarf noch so eini­ges mehr.
Ins­ge­samt steht die För­de­rung des Kli­ma­schut­zes und ent­spre­chen­der Pro­jek­te ganz oben auf der Agen­da. Wir leben von und mit unse­rer schö­nen Natur und das soll noch schö­ner wer­den! Und ich glau­be, gera­de die­se Punk­te wer­den uns zusam­men­brin­gen, wie z.B. der Aus­bau bzw. die För­de­rung des ÖPNV oder auch unse­res Rad­we­ge­net­zes, von dem alle pro­fi­tie­ren wer­den. Ich habe vie­le Ide­en und freue mich sehr dar­auf, sie gemein­sam mit unse­ren Gre­mi­en, Ver­ei­nen, Bür­ge­rin­nen und Bür­gern umzu­set­zen für eine lie­bens­wer­te, erfolg­rei­che Wohl­fühl­ge­mein­de vom Bin­nen­land bis an den Strand!

Ein Blumenkasten in schrillem Pink markiert den Parkplatz der neuen Bürgermeisterin. © Katrin Gehrke
Ein Blu­men­kas­ten in schril­lem Pink mar­kiert den Park­platz der neu­en Bür­ger­meis­te­rin. © Kat­rin Gehr­ke

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