Fischereihof: Der neue Pächter hat unterschrieben!

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Symbolische Schlüsselübergabe durch Bürgermeisterin Hatice Kara (vorn) an den neuen Pächter Stefan Hogrefe

Der Fische­rei­hof in Hem­mels­dorf hat schon vor Eröff­nung eine span­nen­de Geschich­te. Trotz sorg­fäl­ti­ger Pla­nung ent­stan­den etli­che Pro­ble­me, die das Pro­jekt erheb­lich teu­rer und kom­pli­zier­ter mach­ten. So stieg die Inves­ti­ti­ons­sum­me seit Bau­be­ginn von ursprüng­lich zwei Mil­lio­nen auf nun­mehr 3,6 Mil­lio­nen Euro, wobei man mit 750.000 Euro För­der­geld rech­nen kann - sofern der Fische­rei­hof im vor­ge­ge­be­nen Zeit­plan eröff­net wird. Und das war der span­nends­te Punkt in der Geschich­te, denn nach­dem der ursprüng­lich vor­ge­se­he­ne Päch­ter kurz­fris­tig den Rück­zug ange­tre­ten hat­te, stan­den die Initia­to­ren ziem­lich rat­los da. Nun gibt es end­lich wie­der eine posi­ti­ve Per­spek­ti­ve: am Mon­tag, den 12. Okto­ber, unter­schrieb der neue Päch­ter Ste­fan Hog­re­fe ganz offi­zi­ell den Pacht­ver­trag.

End­lich wie­der Fisch­bröt­chen essen und dabei auf die idyl­li­sche Land­schaft rund um den Hem­mels­dor­fer See gucken! Das hat­ten sich vie­le Fans von „Schierbaum’s Aal­ka­te“, bis zum Umbau an glei­cher Stel­le über Genera­tio­nen ein belieb­ter Fami­li­en­be­trieb, schon seit lan­ger Zeit gewünscht. Denn die frü­he­re „Aal­ka­te“ ist eine Bau­stel­le, und das schon weit­aus län­ger als geplant. Dass hier eine ech­te Attrak­ti­on ent­ste­hen wird, davon hat Tim­men­dorfs Bür­ger­meis­te­rin Hati­ce Kara alle Inter­es­sier­ten mit meh­re­ren Bau­stel­len-Füh­run­gen über­zeugt.

Idylle pur am Hemmelsdorfer See: Die Lage des neuen Restaurant-Komplexes ist einzigartig__Das Restaurant soll erst später eröffnet werden

Auch Ste­fan Hog­re­fe, Koch, Kauf­mann und ambi­tio­nier­ter Fische­rei­hof-Päch­ter, ist seit Mona­ten auf der Bau­stel­le zu sehen. Er hat sich mit den Gege­ben­hei­ten und Mög­lich­kei­ten ver­traut gemacht, bevor er sei­ne Ent­schei­dung traf. Offen­bar waren dazu zähe Ver­hand­lun­gen nötig, die unter Aus­schluss der Öffent­lich­keit statt­fan­den. So sind die Details des Ver­tra­ges zwi­schen Gemein­de und Päch­ter nicht bekannt, auch nicht die tat­säch­li­che Pacht­sum­me, die ursprüng­lich mit 9.500 Euro pro Monat ange­setzt war. Auch hier bleibt es also span­nend, bis die Öffent­lich­keit mehr über die Hin­ter­grün­de erfährt.

Vor­der­grün­dig ist der Eröff­nungs­ter­min. Am 27. Novem­ber will Ste­fan Hog­re­fe zunächst den Imbiss und den Fisch­ver­kauf in der Alten Kate, die Räu­che­rei und die Eis­die­le eröff­nen. Mit dem Restau­rant wird man sich noch eine Wei­le beschäf­ti­gen müs­sen: Even­tu­ell Mit­te Dezem­ber, so schätzt der Päch­ter, wird man dort fer­tig sein. In der Vor­weih­nachts­zeit soll der Fische­rei­hof dann auch täg­lich öff­nen; ab Janu­ar dann an den Wochen­en­den. Ins­ge­samt 18 Mit­ar­bei­ter sol­len sich um die Gäs­te küm­mern, in der Som­mer­sai­son noch zusätz­li­che Aus­hil­fen.

Mit regelmäßigen Baubegehungen informiert Bürgermeisterin Hatice Kara die Einwohner über den Fortschritt am Fischereihof__Gesine Muuss (Gemeinde Timmendorfer Strand) und Pächter Stefan Hogrefe unterschreiben den Fischereihof-Pachtvertrag

Bei der sym­bo­li­schen Schlüs­sel­über­ga­be auf dem Bal­kon des Restau­rants konn­te man förm­lich mer­ken, wie der Bür­ger­meis­te­rin ein Stein vom Her­zen fiel. Mit dem geplan­ten Eröff­nungs­ter­min sind die För­der­gel­der gesi­chert, und von Ste­fan Hog­re­fe erwar­tet man, dass er den Fische­rei­hof wie geplant zu einer der attrak­tivs­ten Desti­na­tio­nen im länd­li­chen Gebiet rund um das noble Ost­see­bad gestal­tet.

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