Besuch aus Kiel: Daniel Günther in Timmendorfer Strand

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Treffpunkt Altes Rathaus: am Mittwoch, den 12. Mai, traf Daniel Günther die amtierende Bürgermeisterin Melanie-Puschaddel-Freitag in Timmendorfer Strand (Foto: Susanne Dittmann)
Treffpunkt Altes Rathaus: am Mittwoch, den 12. Mai, traf Daniel Günther die amtierende Bürgermeisterin Melanie-Puschaddel-Freitag in Timmendorfer Strand (Foto: Susanne Dittmann)

Wie sieht’s denn aus in der Modell­re­gi­on?“ hat sich Dani­el Gün­ther wohl gefragt und unter­nahm einen Aus­flug nach Tim­men­dor­fer Strand. Hier wur­de Schles­wig-Hol­steins Minis­ter­prä­si­dent freund­lich emp­fan­gen. Bür­ger­meis­ter­kan­di­da­tin Mela­nie Pusch­ad­del-Frei­tag und Wahl­kampf-Hel­fer der CDU begrüß­ten ihn am CDU-Stand, und eini­ge Tim­men­dor­fer hat­ten schon ein paar Fra­gen vorbereitet.

Die Ost­see­bä­der der Lübe­cker Bucht soll­ten als „Modell­re­gi­on“ in schwie­ri­ger Zeit einen Über­blick lie­fern: Wie läuft der tou­ris­ti­sche Neu­start an der Küs­te? Ganz offen­sicht­lich so gut, dass die am 7. Mai begon­ne­ne Test­pha­se zum posi­ti­ven Bei­spiel für ganz Schles­wig-Hol­stein wur­de, denn ab Mon­tag, den 17. Mai, soll das gesam­te Bun­des­land von den Locke­run­gen pro­fi­tie­ren, also Hotels und Gas­tro­no­mie wie­der öff­nen. Ein Ergeb­nis, auf das die Ost­hol­stei­ner eben­so stolz sein dür­fen wie ihr Minis­ter­prä­si­dent. Der zeig­te sich ent­spre­chend gut gelaunt an der Sei­te der Tim­men­dor­fer Bür­ger­meis­ter-Kan­di­da­tin Mela­nie Pusch­ad­del-Frei­tag, die ihm - beglei­tet von eini­gen Par­tei­freun­den und etli­chen Foto­gra­fen- Tim­men­dor­fer Geschäfts­leu­te, Gas­tro­no­men, Strand­korb­ver­mie­ter und ande­re Bür­ger vor­stell­te, die gern von ihren Erfah­run­gen der letz­ten Mona­te berich­ten und auch ihre Erwar­tun­gen zur Spra­che brin­gen wollten.

Die Tour d’Ho­ri­zon führ­te über den Tim­men­dor­fer Platz in Rich­tung Strand und dort direkt zu Mar­cus Bade, sei­nes Zei­chens zwei­ter Vor­sit­zen­der im Lan­des­ver­band der Strand­korb­ver­mie­ter. Bei wol­ken­ver­han­ge­nem Him­mel war der Strand noch leer, aber: „die Online-Buchun­gen gehen schon steil nach oben“, freut sich Bade. Und wenn es wie­der los­geht, dann gel­ten die glei­chen Vor­sichts­maß­nah­men wie im ver­gan­ge­nen Jahr - vor allem die Stran­dam­pel, die signa­li­sie­ren soll, ob alles voll ist. Voll ist es schon jetzt in der ört­li­chen Gas­tro­no­mie. Im „Cen­tral Café Fitz“ und im „Café Wich­tig“ hält man sich strikt an alle Hygie­ne-Regeln, um den Neu­start nicht zu gefährden.

Weni­ger zufrie­den sind die Mit­glie­der der ört­li­chen Aktiv­grup­pe für Han­del & Gewer­be, denen die belieb­ten Sonn­tags­öff­nun­gen noch nicht gestat­tet wur­den. Erst ab dem 23. Mai geht’s wie­der zum „Sonn­tags-Shop­ping“, das immer noch die bes­ten Umsät­ze ver­spricht. Jetzt möch­te man die Bäder­re­ge­lung mit Öff­nungs-Geneh­mi­gun­gen am Sonn­tag über den 31. Okto­ber hin­aus aus­deh­nen, um ver­lo­re­ne Ein­nah­men wett­zu­ma­chen. Ob das aller­dings gelin­gen wird, dürf­te ange­sichts der damit ver­bun­de­nen Bestim­mun­gen schwie­rig sein. Noch drin­gen­der als das Anlie­gen der Geschäfts­leu­te erscheint der Appell von Anne Zwil­ling. Die Tim­men­dor­fe­rin bangt um die Sicher­heit ihrer Kin­der, die täg­lich mit dem Rad zur Schu­le fah­ren, denn seit die Pro­me­na­de für Rad­fah­rer gesperrt wur­de, müs­sen die bei­den Grund­schü­ler den Weg über die stark befah­re­ne und wenig über­sicht­li­che Strand­stra­ße neh­men. „Da brau­chen wir eine sehr kurz­fris­ti­ge Lösung“. Für die­ses Anlie­gen zeig­te Dani­el Gün­ther viel Ver­ständ­nis und will sich für eine tem­po­rä­re Öff­nung der Strand­pro­me­na­de einsetzen.

Nach einer Stun­de ging der Minis­ter­prä­si­dent wie­der auf die Rei­se - dies­mal in das TV-Stu­dio von Mar­kus Lanz, wo er am glei­chen Abend in der bekann­ten Talk-Show über die Situa­ti­on durch einen „von oben“ ver­ord­ne­ten Lock­down und die erfolg­rei­chen Maß­nah­men in sei­nem Bun­des­land sowie über sei­ne Rol­le in der Bun­des-CDU berich­tet hat. Zwei The­men, die er mit Kom­pe­tenz und Gelas­sen­heit meis­tern konnte.

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