Bürgermeister Volker Popp gestorben - Gemeinde trauert

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Timmendorfs Bürgermeister Volker Popp starb am 6. Juni im Alter von 61 Jahren.

Die Nachricht kam über­ra­schend, ob­wohl al­le wuss­ten, dass er schwer er­krankt war: Bürgermeister Volker Popp starb am Mittwoch, den 6. Juni, im Alter von 61 Jahren. Noch Ende ver­gan­ge­nen Jahres hat­te der ge­lern­te Industriekaufmann ge­hofft, er­neut zur Bürgermeisterwahl 2012 an­tre­ten zu kön­nen; im März die­ses Jahres traf er dann die Entscheidung, aus ge­sund­heit­li­chen Gründen auf­zu­ge­ben. Die tü­cki­sche Krankheit ließ ihm nur noch we­nig Zeit. Trotz al­ler ärzt­li­chen Bemühungen ist Volker Popp von uns ge­gan­gen.

Saftige Sommerfreude: Erdbeerernte bei Karls

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Ulrike Dahl probiert auf den Warnsdorfer Erdbeerfeldern als erste die süßen Früchte

Das Telefon schrillt im Minutentakt, die Lieferwagen ste­hen vor der Tür. Eifrige Pflückerinnen und Pflücker fah­ren raus auf die Felder, um die be­gehr­ten Früchte ab­zu­pflü­cken. In den Ostseebädern und um­lie­gen­den Städten ste­hen die Fans Schlange vor den knall­ro­ten „Erdbeerhäuschen“, um sie zu pro­bie­ren: die fri­schen, jun­gen Erdbeeren aus Warnsdorf.

Kein Teehaus für Timmendorfer Strand?

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So sollte es aussehen: Pläne von Jürgen Hunke für die Teehaus-Brücke

Eine Brücke zwi­schen den Kulturen, mit ele­gan­tem Aufschwung zu ei­nem Plateau über der Ostsee, auf dem ein ja­pa­ni­sches Teehaus thront… so die Vision des Hamburger Unternehmers und Asien-Fans Jürgen Hunke, die für mehr Wirbel an der Ostsee sorg­te als manch an­de­res ge­wag­tes Projekt. Während ei­ni­ge das Alleinstellungsmerkmal Teehaus-Brücke als ge­nia­le Idee für die “Premium Destination Timmendorfer Strand” hiel­ten, wa­ren an­de­re strikt da­ge­gen, ma­ri­ti­mes Flair mit asia­ti­schem Stil zu mi­schen. Schließlich sorg­te ein Bürgerentscheid mit ei­nem kla­ren “Ja” für die Zukunft des Teehauses, die nun al­ler­dings nicht mehr si­cher scheint. Nach lan­gem Hickhack um Details ent­schied sich die Gemeinde Timmendorfer Strand, den Vertrag mit dem Investor kurz­fris­tig zu kün­di­gen.

Klarer Sieg für Hatice Kara: Sie wird Timmendorfs “Bürger-Bürgermeisterin”

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Riesenjubel für die Bürger-Bürgermeisterin: Hatice Kara in Niendorf

“Ohne Fleiß kein Preis” lau­tet ihr Lebensmotto, und mit ei­ner Riesenportion Fleiß, Engagement und Charme hat sie dann auch die Herzen der Timmendorfer er­obert: SPD-Kandidatin Hatice Kara wur­de am Sonntag mit über­ra­gen­der Mehrheit von 61,7% zur ers­ten Bürgermeisterin von Timmendorfer Strand ge­wählt - ei­ne Sensation in der Geschichte des Ostseebades, in des­sen Politik und Verwaltung bis da­to ein­deu­tig die Männer und die CDU do­mi­nier­ten. Begeisterung, Jubel, Partystimmung emp­fin­gen die “Bürger-Bürgermeisterin” bei ih­rer Siegerparty im Niendorfer “Atlantic”, wo sich Vertreter al­ler Parteien tra­fen, um die neue Hoffnungsträgerin zu be­glück­wün­schen.

Hermannshöhe: Comeback mit sonnigen Ausblicken

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Hermannshöhe Revival: Ein schmuckes Schwedenhaus lädt ein ins "Erlebniscafé" mit schönstem Meerblick

Rundum gold­gel­be Rapsfelder, mit­ten­drin grü­ne Wiesen, am Rand das Brodtener Steilufer, ganz oben die krei­schen­den Möwen und un­ten rau­schen­de Ostseewellen… Wer von Niendorf nach Travemünde wan­dert, ra­delt oder joggt, der ge­nießt Ostsee-Feeling pur. Vor al­lem, wenn er ei­ne Pause ein­legt. Auf der “Hermannshöhe” lockt ein at­trak­ti­ver Platz mit schöns­tem Ausblick und ap­pe­tit­li­chen Einblicken: Frisch er­öff­net und neu kon­zi­piert, lädt das tra­di­tio­nel­le Ausflugslokal jetzt wie­der zum Erleben, Erholen und Genießen ein.

Bürgernah bei jedem Wetter: Hatice Kara im Wahlkampf-Endspurt

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Bürgernah bei jedem Wetter: Hatice Kara begrüßte am Mittwoch Timmendorfer Bürger bei strömendem Regen vor "Aldi"

Prasselnder Regen mach­te das Einkaufen am Mittwochnachmittag nicht ge­ra­de zum Vergnügen. Aber zur Freude vie­ler “Aldi”-Besucher wur­den sie am Eingang mit ei­nem Lächeln emp­fan­gen. Freundlich und gut ge­launt stell­te sich die 32-jäh­ri­ge Juristin und Bürgermeisterkandidatin Hatice Kara ih­ren Wählern vor. Wind und Wetter kön­nen ih­ren Tatendrang nicht brem­sen: die nächs­ten Termine vor der Stichwahl am 20. Mai sind am 18. Mai ab 14.00 Uhr vor Famila im Höppnerweg und am 19. Mai ab 10.00 Uhr noch ein­mal vor Aldi, eben­falls Höppnerweg, in Timmendorfer Strand. Dass die­ses Engagement so­gar bun­des­weit Beachtung fin­det, zeigt die ak­tu­el­le Ausgabe der _taz_: Hier wird Timmendorfs Bürgermeisterkandidatin in ei­nem aus­führ­li­chen Artikel vor­ge­stellt.

Was wird aus Timmendorfs Trinkkurhalle? Sind Hotelpläne seriös?

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Denkmal mit Tradition: Die Timmendorfer Trinkkurhalle erinnert an die Zeit, als Timmendorfer Strand zum ersten Mal als Ostseebad erwähnt wurde. Das war 1951. Heute steht sie unter Denkmalschutz.
Denkmal mit Tradition: Die Timmendorfer Trinkkurhalle erinnert an die Zeit, als Timmendorfer Strand zum ersten Mal als Ostseebad erwähnt wurde. Das war 1951. Heute steht sie unter Denkmalschutz.

“Wird Timmendorf von der Konkurrenz ab­ge­hängt?” - so lau­te­te die Schlagzeile ei­nes Berichts in den Lübecker Nachrichten. Als Lösung des auf­kei­men­den Problems lie­fer­te Timmendorfs Tourismuschef Christian Jaletzke prompt ei­ne “un­kon­ven­tio­nell er­schei­nen­de Idee”: die denk­mal­ge­schütz­te Trinkkurhalle im Neuen Kurpark sol­le über­plant wer­den, schlug er vor, und zwar als Luxushotel für il­lus­tre Gäste - “U-för­mig, al­le Zimmer mit Blick aufs Wasser. So könn­ten wir die Ostsee wei­ter in den Ort brin­gen.”

Bürgermeister-Stichwahl in Timmendorfer Strand

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Vor der Stichwahl: CDU-Kandidat Sven Wilke, SPD-Kandidatin Hatice Kara (Foto: René Kleinschmidt)

Die ers­te Runde ist ge­schafft, und das Ergebnis ist ei­ne Überraschung: Nur knapp liegt der CDU-Kandidat Sven Wilke (32,39%) vor der SPD-Kandidatin Hatice Kara (30,25%); “es wird ei­ne Stichwahl ge­ben”, wis­sen die Wähler seit heu­te. Am 20. Mai lau­tet die Frage: Wird es ei­nen Bürgermeister oder ei­ne Bürgermeisterin ge­ben in Timmendorfer Strand? Und die Kandidaten wer­den noch ein­mal auf Wahlkampf-Tour ge­hen, um Sympathien zu ge­win­nen.

Timmendorfer Literaturpreis:
Mit Meeresrauschen zum Sieg

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Bürgervorsteherin Anja Evers übernahm die Preisverleihung des vierten Timmendorfer Literaturpreises für die Hörspiele von Christiane Schulze-Mahrenholz (1. Platz), Marc Freund (2. Platz) und Priska Kleiner (3. Platz) und Rainer Steen, der stellvertretende Bürgermeister dankte der Jury für ihre Arbeit mit kleinen Präsenten. Foto: Brigitte Arms

Die Entscheidung ist ge­fal­len: die Siegerin des 4. Timmendorfer Literaturpreises, der al­le zwei Jahre ver­ge­ben wird, heißt Christiane Schulze-Mahrenholz und kommt aus Pansdorf. Zusammen mit Marc Freund aus Langballing bei Flensburg und Priska Kleiner aus Ehingen bei Ulm ge­hör­te sie zu den drei Finalisten, die ei­ne fünf­köp­fi­ge Jury vor ei­ni­gen Wochen aus­ge­wählt hat­te.

Kandidatenrunde im Seniorentreff

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Gastgeberin Helga Schütt begrüßte im Timmendorfer Seniorentreff alle sechs Bürgermeisterkandidaten

Der Wahltag rückt nä­her, die Kandidaten wer­den ak­ti­ver: Kurz vor der Bürgermeisterwahl in Timmendorfer Strand be­such­ten Hatice Kara, Andre Brettschneider, Jens Johannsen, Mike Weber, Sven Wilke und Jens Fröhlinger den Timmendorfer Seniorentreff im tra­di­ti­ons­rei­chen “Strohdachhaus”. Jeder ein­zel­ne stell­te sich vor und leg­te dar, wel­che Schwerpunkte er (oder sie) in sei­ne künf­ti­ge Arbeit set­zen, wel­che Ziele er er­rei­chen wol­le.

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