Hatice Kara in Niendorf vereidigt: Begeisterter Beifall für die Bürger-Bürgermeisterin

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Integration und Sympathie: Hatice Kara (Mitte) mit der Niendorfer Pastorin Rita Gallien und dem Timmendorfer Pastor Thomas Vogel

Freu­de und Trau­er lagen nah bei­ein­an­der bei der jüngs­ten Sit­zung der Gemein­de­ver­tre­tung von Tim­men­dor­fer Strand. Bis auf den letz­ten Platz besetzt war der Saal am Don­ners­tag, den 14. Juni, im Nien­dor­fer Haus des Gas­tes, als die Gemein­de gleich zu Beginn mit einer Schwei­ge­mi­nu­te Abschied nahm von ihrem ver­stor­be­nen Bür­ger­meis­ter Vol­ker Popp. Pas­tor Tho­mas Vogel hat­te zuvor mit einer ergrei­fen­den Rede an die letz­ten Tage des bekann­ten und belieb­ten Weg­be­rei­ters eines moder­nen, kon­kur­renz­fä­hi­gen Urlaubs­or­tes erin­nert. Und er erwähn­te dabei auch, dass Vol­ker Popp das der­zeit meist­dis­ku­tier­te Ereig­nis in Tim­men­dor­fer Strand wohl­wol­lend kom­men­tiert hat­te: „Das ist gut so“, soll er gesagt haben, als er von der Wahl der ers­ten Bür­ger­meis­te­rin in der Geschich­te der Gemein­de erfuhr. Hati­ce Kara, 32-jäh­ri­ge Juris­tin aus Rends­burg, hat mit Freund­lich­keit, Fleiß und 1800 per­sön­li­chen Gesprä­chen die Her­zen der Tim­men­dor­fer erobert und mit mehr als 60% der Stim­men ein über­zeu­gen­des Wahl­er­geb­nis erzielt. Zum Abschluss der Sit­zung am 14. Juni wur­de sie als Büger­meis­te­rin ver­ei­digt.

Traumschiff-Glamour in Timmendorfer Strand und Scharbeutz

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Hoher Besuch: "Traumschiff" MS Deutschland in Scharbeutz

Am Sams­tag, den 09. Juni 2012 boten die Ost­see­bä­der Schar­beutz und Tim­men­dor­fer Strand ihren Gäs­ten ein erst­klas­si­ges Unter­hal­tungs­pro­gramm - „Stars auf See und an Land“ war das Mot­to und so mach­te ein­mal mehr das ZDF - Traum­schiff Halt in der Lübe­cker Bucht.

Bürgermeister Volker Popp gestorben - Gemeinde trauert

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Timmendorfs Bürgermeister Volker Popp starb am 6. Juni im Alter von 61 Jahren.

Die Nach­richt kam über­ra­schend, obwohl alle wuss­ten, dass er schwer erkrankt war: Bür­ger­meis­ter Vol­ker Popp starb am Mitt­woch, den 6. Juni, im Alter von 61 Jah­ren. Noch Ende ver­gan­ge­nen Jah­res hat­te der gelern­te Indus­trie­kauf­mann gehofft, erneut zur Bür­ger­meis­ter­wahl 2012 antre­ten zu kön­nen; im März die­ses Jah­res traf er dann die Ent­schei­dung, aus gesund­heit­li­chen Grün­den auf­zu­ge­ben. Die tücki­sche Krank­heit ließ ihm nur noch wenig Zeit. Trotz aller ärzt­li­chen Bemü­hun­gen ist Vol­ker Popp von uns gegan­gen.

Saftige Sommerfreude: Erdbeerernte bei Karls

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Ulrike Dahl probiert auf den Warnsdorfer Erdbeerfeldern als erste die süßen Früchte

Das Tele­fon schrillt im Minu­ten­takt, die Lie­fer­wa­gen ste­hen vor der Tür. Eif­ri­ge Pflü­cker­in­nen und Pflü­cker fah­ren raus auf die Fel­der, um die begehr­ten Früch­te abzu­pflü­cken. In den Ost­see­bä­dern und umlie­gen­den Städ­ten ste­hen die Fans Schlan­ge vor den knall­ro­ten „Erd­beer­häus­chen“, um sie zu pro­bie­ren: die fri­schen, jun­gen Erd­bee­ren aus Warns­dorf.

Kein Teehaus für Timmendorfer Strand?

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So sollte es aussehen: Pläne von Jürgen Hunke für die Teehaus-Brücke

Eine Brü­cke zwi­schen den Kul­tu­ren, mit ele­gan­tem Auf­schwung zu einem Pla­teau über der Ost­see, auf dem ein japa­ni­sches Tee­haus thront… so die Visi­on des Ham­bur­ger Unter­neh­mers und Asi­en-Fans Jür­gen Hun­ke, die für mehr Wir­bel an der Ost­see sorg­te als manch ande­res gewag­tes Pro­jekt. Wäh­rend eini­ge das Allein­stel­lungs­merk­mal Tee­haus-Brü­cke als genia­le Idee für die „Pre­mi­um Desti­na­ti­on Tim­men­dor­fer Strand“ hiel­ten, waren ande­re strikt dage­gen, mari­ti­mes Flair mit asia­ti­schem Stil zu mischen. Schließ­lich sorg­te ein Bür­ger­ent­scheid mit einem kla­ren „Ja“ für die Zukunft des Tee­hau­ses, die nun aller­dings nicht mehr sicher scheint. Nach lan­gem Hick­hack um Details ent­schied sich die Gemein­de Tim­men­dor­fer Strand, den Ver­trag mit dem Inves­tor kurz­fris­tig zu kün­di­gen.

Klarer Sieg für Hatice Kara: Sie wird Timmendorfs „Bürger-Bürgermeisterin“

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Riesenjubel für die Bürger-Bürgermeisterin: Hatice Kara in Niendorf

Ohne Fleiß kein Preis“ lau­tet ihr Lebens­mot­to, und mit einer Rie­sen­por­ti­on Fleiß, Enga­ge­ment und Charme hat sie dann auch die Her­zen der Tim­men­dor­fer erobert: SPD-Kan­di­da­tin Hati­ce Kara wur­de am Sonn­tag mit über­ra­gen­der Mehr­heit von 61,7% zur ers­ten Bür­ger­meis­te­rin von Tim­men­dor­fer Strand gewählt - eine Sen­sa­ti­on in der Geschich­te des Ost­see­ba­des, in des­sen Poli­tik und Ver­wal­tung bis dato ein­deu­tig die Män­ner und die CDU domi­nier­ten. Begeis­te­rung, Jubel, Par­ty­stim­mung emp­fin­gen die „Bür­ger-Bür­ger­meis­te­rin“ bei ihrer Sie­ger­par­ty im Nien­dor­fer „Atlan­tic“, wo sich Ver­tre­ter aller Par­tei­en tra­fen, um die neue Hoff­nungs­trä­ge­rin zu beglück­wün­schen.

Hermannshöhe: Comeback mit sonnigen Ausblicken

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Hermannshöhe Revival: Ein schmuckes Schwedenhaus lädt ein ins "Erlebniscafé" mit schönstem Meerblick

Rund­um gold­gel­be Raps­fel­der, mit­ten­drin grü­ne Wie­sen, am Rand das Brod­te­ner Steil­ufer, ganz oben die krei­schen­den Möwen und unten rau­schen­de Ost­see­wel­len… Wer von Nien­dorf nach Tra­ve­mün­de wan­dert, radelt oder joggt, der genießt Ost­see-Fee­ling pur. Vor allem, wenn er eine Pau­se ein­legt. Auf der „Her­manns­hö­he“ lockt ein attrak­ti­ver Platz mit schöns­tem Aus­blick und appe­tit­li­chen Ein­bli­cken: Frisch eröff­net und neu kon­zi­piert, lädt das tra­di­tio­nel­le Aus­flugs­lo­kal jetzt wie­der zum Erle­ben, Erho­len und Genie­ßen ein.

Bürgernah bei jedem Wetter: Hatice Kara im Wahlkampf-Endspurt

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Bürgernah bei jedem Wetter: Hatice Kara begrüßte am Mittwoch Timmendorfer Bürger bei strömendem Regen vor "Aldi"

Pras­seln­der Regen mach­te das Ein­kau­fen am Mitt­woch­nach­mit­tag nicht gera­de zum Ver­gnü­gen. Aber zur Freu­de vie­ler „Aldi“-Besucher wur­den sie am Ein­gang mit einem Lächeln emp­fan­gen. Freund­lich und gut gelaunt stell­te sich die 32-jäh­ri­ge Juris­tin und Bür­ger­meis­ter­kan­di­da­tin Hati­ce Kara ihren Wäh­lern vor. Wind und Wet­ter kön­nen ihren Taten­drang nicht brem­sen: die nächs­ten Ter­mi­ne vor der Stich­wahl am 20. Mai sind am 18. Mai ab 14.00 Uhr vor Fami­la im Höpp­ner­weg und am 19. Mai ab 10.00 Uhr noch ein­mal vor Aldi, eben­falls Höpp­ner­weg, in Tim­men­dor­fer Strand. Dass die­ses Enga­ge­ment sogar bun­des­weit Beach­tung fin­det, zeigt die aktu­el­le Aus­ga­be der _taz_: Hier wird Tim­men­dorfs Bür­ger­meis­ter­kan­di­da­tin in einem aus­führ­li­chen Arti­kel vor­ge­stellt.

Was wird aus Timmendorfs Trinkkurhalle? Sind Hotelpläne seriös?

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Denkmal mit Tradition: Die Timmendorfer Trinkkurhalle erinnert an die Zeit, als Timmendorfer Strand zum ersten Mal als Ostseebad erwähnt wurde. Das war 1951. Heute steht sie unter Denkmalschutz.
Denkmal mit Tradition: Die Timmendorfer Trinkkurhalle erinnert an die Zeit, als Timmendorfer Strand zum ersten Mal als Ostseebad erwähnt wurde. Das war 1951. Heute steht sie unter Denkmalschutz.

Wird Tim­men­dorf von der Kon­kur­renz abge­hängt?“ - so lau­te­te die Schlag­zei­le eines Berichts in den Lübe­cker Nach­rich­ten. Als Lösung des auf­kei­men­den Pro­blems lie­fer­te Tim­men­dorfs Tou­ris­mus­chef Chris­ti­an Jaletz­ke prompt eine „unkon­ven­tio­nell erschei­nen­de Idee“: die denk­mal­ge­schütz­te Trink­kur­hal­le im Neu­en Kur­park sol­le über­plant wer­den, schlug er vor, und zwar als Luxus­ho­tel für illus­tre Gäs­te - „U-för­mig, alle Zim­mer mit Blick aufs Was­ser. So könn­ten wir die Ost­see wei­ter in den Ort brin­gen.“

Bürgermeister-Stichwahl in Timmendorfer Strand

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Vor der Stichwahl: CDU-Kandidat Sven Wilke, SPD-Kandidatin Hatice Kara (Foto: René Kleinschmidt)

Die ers­te Run­de ist geschafft, und das Ergeb­nis ist eine Über­ra­schung: Nur knapp liegt der CDU-Kan­di­dat Sven Wil­ke (32,39%) vor der SPD-Kan­di­da­tin Hati­ce Kara (30,25%); „es wird eine Stich­wahl geben“, wis­sen die Wäh­ler seit heu­te. Am 20. Mai lau­tet die Fra­ge: Wird es einen Bür­ger­meis­ter oder eine Bür­ger­meis­te­rin geben in Tim­men­dor­fer Strand? Und die Kan­di­da­ten wer­den noch ein­mal auf Wahl­kampf-Tour gehen, um Sym­pa­thi­en zu gewin­nen.

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