Bürgernah bei jedem Wetter: Hatice Kara im Wahlkampf-Endspurt

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Bürgernah bei jedem Wetter: Hatice Kara begrüßte am Mittwoch Timmendorfer Bürger bei strömendem Regen vor "Aldi"

Pras­seln­der Regen mach­te das Ein­kau­fen am Mitt­woch­nach­mit­tag nicht gera­de zum Ver­gnü­gen. Aber zur Freu­de vie­ler „Aldi“-Besucher wur­den sie am Ein­gang mit einem Lächeln emp­fan­gen. Freund­lich und gut gelaunt stell­te sich die 32-jäh­ri­ge Juris­tin und Bür­ger­meis­ter­kan­di­da­tin Hati­ce Kara ihren Wäh­lern vor. Wind und Wet­ter kön­nen ihren Taten­drang nicht brem­sen: die nächs­ten Ter­mi­ne vor der Stich­wahl am 20. Mai sind am 18. Mai ab 14.00 Uhr vor Fami­la im Höpp­ner­weg und am 19. Mai ab 10.00 Uhr noch ein­mal vor Aldi, eben­falls Höpp­ner­weg, in Tim­men­dor­fer Strand. Dass die­ses Enga­ge­ment sogar bun­des­weit Beach­tung fin­det, zeigt die aktu­el­le Aus­ga­be der _taz_: Hier wird Tim­men­dorfs Bür­ger­meis­ter­kan­di­da­tin in einem aus­führ­li­chen Arti­kel vor­ge­stellt.

Was wird aus Timmendorfs Trinkkurhalle? Sind Hotelpläne seriös?

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Denkmal mit Tradition: Die Timmendorfer Trinkkurhalle erinnert an die Zeit, als Timmendorfer Strand zum ersten Mal als Ostseebad erwähnt wurde. Das war 1951. Heute steht sie unter Denkmalschutz.
Denkmal mit Tradition: Die Timmendorfer Trinkkurhalle erinnert an die Zeit, als Timmendorfer Strand zum ersten Mal als Ostseebad erwähnt wurde. Das war 1951. Heute steht sie unter Denkmalschutz.

Wird Tim­men­dorf von der Kon­kur­renz abge­hängt?“ - so lau­te­te die Schlag­zei­le eines Berichts in den Lübe­cker Nach­rich­ten. Als Lösung des auf­kei­men­den Pro­blems lie­fer­te Tim­men­dorfs Tou­ris­mus­chef Chris­ti­an Jaletz­ke prompt eine „unkon­ven­tio­nell erschei­nen­de Idee“: die denk­mal­ge­schütz­te Trink­kur­hal­le im Neu­en Kur­park sol­le über­plant wer­den, schlug er vor, und zwar als Luxus­ho­tel für illus­tre Gäs­te - „U-för­mig, alle Zim­mer mit Blick aufs Was­ser. So könn­ten wir die Ost­see wei­ter in den Ort brin­gen.“

Bürgermeister-Stichwahl in Timmendorfer Strand

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Vor der Stichwahl: CDU-Kandidat Sven Wilke, SPD-Kandidatin Hatice Kara (Foto: René Kleinschmidt)

Die ers­te Run­de ist geschafft, und das Ergeb­nis ist eine Über­ra­schung: Nur knapp liegt der CDU-Kan­di­dat Sven Wil­ke (32,39%) vor der SPD-Kan­di­da­tin Hati­ce Kara (30,25%); „es wird eine Stich­wahl geben“, wis­sen die Wäh­ler seit heu­te. Am 20. Mai lau­tet die Fra­ge: Wird es einen Bür­ger­meis­ter oder eine Bür­ger­meis­te­rin geben in Tim­men­dor­fer Strand? Und die Kan­di­da­ten wer­den noch ein­mal auf Wahl­kampf-Tour gehen, um Sym­pa­thi­en zu gewin­nen.

Timmendorfer Literaturpreis:
Mit Meeresrauschen zum Sieg

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Bürgervorsteherin Anja Evers übernahm die Preisverleihung des vierten Timmendorfer Literaturpreises für die Hörspiele von Christiane Schulze-Mahrenholz (1. Platz), Marc Freund (2. Platz) und Priska Kleiner (3. Platz) und Rainer Steen, der stellvertretende Bürgermeister dankte der Jury für ihre Arbeit mit kleinen Präsenten. Foto: Brigitte Arms

Die Ent­schei­dung ist gefal­len: die Sie­ge­rin des 4. Tim­men­dor­fer Lite­ra­tur­prei­ses, der alle zwei Jah­re ver­ge­ben wird, heißt Chris­tia­ne Schul­ze-Mah­ren­holz und kommt aus Pans­dorf. Zusam­men mit Marc Freund aus Lang­bal­ling bei Flens­burg und Pris­ka Klei­ner aus Ehin­gen bei Ulm gehör­te sie zu den drei Fina­lis­ten, die eine fünf­köp­fi­ge Jury vor eini­gen Wochen aus­ge­wählt hat­te.

Kandidatenrunde im Seniorentreff

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Gastgeberin Helga Schütt begrüßte im Timmendorfer Seniorentreff alle sechs Bürgermeisterkandidaten

Der Wahl­tag rückt näher, die Kan­di­da­ten wer­den akti­ver: Kurz vor der Bür­ger­meis­ter­wahl in Tim­men­dor­fer Strand besuch­ten Hati­ce Kara, And­re Brett­schnei­der, Jens Johann­sen, Mike Weber, Sven Wil­ke und Jens Fröh­lin­ger den Tim­men­dor­fer Senio­ren­treff im tra­di­ti­ons­rei­chen „Stroh­dach­haus“. Jeder ein­zel­ne stell­te sich vor und leg­te dar, wel­che Schwer­punk­te er (oder sie) in sei­ne künf­ti­ge Arbeit set­zen, wel­che Zie­le er errei­chen wol­le.

Protest in Niendorf:
Wütende Bürger im Wittern-Park

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Protest im Wittern-Park: Niendorfer wehren sich gegen die Umwandlung in eine Adventure-Golf-Anlage

Die Son­ne scheint durch fri­sches Grün, eine See­bri­se rauscht durch die ers­ten Blät­ter. Früh­ling im „Dr. Ernst Wit­tern-Park“. Seit 100 Jah­ren besteht die­se Idyl­le zwi­schen Nien­dor­fer Hafen und Brod­te­ner Steil­ufer. Jetzt soll sie einer Spaß-Akti­on zum Opfer fal­len. „Adven­ture Golf“ lau­tet das Zukunfts­pro­gramm, zu dem sich die Bewoh­ner inner­halb einer Woche äußern sol­len. Jetzt hat sich eine Bür­ger­initia­ti­ve gegrün­det, die für den Park als öffent­li­che Grün­flä­che kämp­fen will. Ab Frei­tag wer­den direkt vor Ort Unter­schrif­ten gesam­melt.

Piraten am Strand:
„Alles klar zum Ändern“

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Piraten auf Wahlkampf-Tour: Landtagskandidat Torge Schmidt (li) und Mike Weber, Bürgermeister-Kandidat aus Timmendorfer Strand

Kame­ras sur­ren, Zuschau­er stau­nen, und ein Pira­ten­schiff sticht in See: Sze­ne­rie am Sonn­tag im Nien­dor­fer Hafen. Hin­ter­grund: RTL dreh­te eine Repor­ta­ge über den Wahl­kampf der Pira­ten­par­tei in Schles­wig-Hol­stein. Das pla­ka­ti­ve Por­trät des SH-Kan­di­da­ten Tor­ge Schmidt ist zugleich auch ein sehr schö­nes Por­trät von Tim­men­dor­fer Strand: gezeigt wer­den Bil­der vom Hafen, der Mari­tim See­brü­cke und der Kur­pro­me­na­de. Gesen­det wird die Wahl­kampf-Stu­die in der Nacht von Mon­tag auf Diens­tag (24.04.2012) im RTL-Nacht­jour­nal um 0.00 Uhr.

Menschenmassen am Maritim: Udo Lindenberg enthüllt den „Horizont“

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Schampus zur Premiere: Eddy Kante, Inge Lindenberg, Neffe Marvin, Steffi Stephan, Udo Lindenberg, Double Thomas Richter (von links) vor der Portugall-Skulptur "Horizont" (Foto: Susanne Dittmann)

Ich mach’ mein Ding“ schallt es aus DJ René Klein­schmidts Boxen, und eini­ge hun­dert Stim­men sin­gen mit. Gro­ßes Gedrän­ge rund ums Tim­men­dor­fer Hotel Mari­tim: Frau­en, Män­ner, Kin­der - Fans von acht bis acht­zig war­ten auf ihn: Udo Lin­den­berg, Panik-Rocker mit „gei­len“ Songs und coo­len Sprü­chen. Hier, am Tim­men­dor­fer Strand, soll er am Frei­tag, den 13. April, um 15.00 Uhr die Skulp­tur „Hori­zont“ ent­hül­len. Und er taucht auch pünkt­lich auf, wagt sich mit Bril­le, Hut und Zigar­re in die joh­len­de Men­ge. „Udo, Udo“, skan­die­ren sie alle; Tou­ris­mus­di­rek­tor Chris­ti­an Jaletz­ke hat Mühe, den selt­sam zurück­hal­ten­den Star an die ver­hüll­te Skulp­tur zu brin­gen.

Bürgermeisterwahl: Kandidatenrunde in der Trinkkurhalle

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Bürgermeister-Kandidaten in der Trinkkurhalle: Sven Wilke, Jens Johannsen, Mike Weber, Hatice Kara, Andre Brettschneider, Jens Fröhlinger (von links).

Sechs Kan­di­da­ten, drei Kern­fra­gen, rund 350 Besu­cher: Zah­len und Fak­ten der ers­ten Bür­ger­meis­ter-Kan­di­da­ten­run­de in der Tim­men­dor­fer Trink­kur­hal­le. Jens Johann­sen (Die Grü­nen), der auch für die WUB und die FDP ins Ren­nen geht, Sven Wil­ke (CDU), Hati­ce Kara (SPD), Mike Weber (Pira­ten­par­tei) sowie der par­tei­lo­se And­re Brett­schnei­der und der eben­falls par­tei­lo­se Jens Fröh­lin­ger hat­ten sich auf die ers­te offi­zi­el­le Fra­ge­run­de mit poten­zi­el­len Wäh­lern gut vor­be­rei­tet. Dr. Hei­ner Her­de sorg­te „als Mode­ra­tor und Schieds­rich­ter“ für einen ruhi­gen und sach­li­chen Ablauf der Fra­ge­stun­de, die zeit­wei­se etwas tur­bu­len­ter wur­de, aber der sorg­fäl­tig geführ­ten Regie nie­mals zu ent­glei­ten droh­te.

Premiere in der Wunderscheune

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Café mit nostalgischem Flair in der Wunderscheune

Will­kom­men in der Wun­der­scheu­ne“ hieß es am Oster­sams­tag: vie­le Nach­barn aus Schar­beutz und Pönitz kamen in die Pönit­zer „Unters­te­en­ra­de“ zur Pre­mie­re der ori­gi­nell-gemüt­li­chen Bau­ern­scheu­ne, die mit dem ein­zi­gen „anti­ken“ Café und vie­len kunst­ge­werb­li­chen Uni­ka­ten begeis­ter­te. Dar­un­ter auch Bür­ger­meis­ter Vol­ker Owe­ri­en, der das viel­sei­ti­ge Ange­bot bewun­der­te und viel Glück für die Zukunft wünsch­te.

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